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„Märchenbilder“ – Künstlerische Auseinandersetzung zu Missbrauch und Gewalt im Kindesalter

Christliche Akademie zeigt Werke von Julia Wegat, die von der Gefährlichkeit des Lebens erzählen

Am 20.03., 18 Uhr, eröffnet die Christliche Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe mit einer Vernissage in der Villa Rabe in Halle, Riveufer 5, die Ausstellung „Märchenbilder“ mit Werken von Julia Wegat.

Die „Märchenbilder“ sind für die Künstlerin ein Beitrag zur Auseinandersetzung mit den Themen Missbrauch von Kindern und Gewalt gegen Kinder. „Meine Bilder wissen, dass das Leben gefährlich ist“, stellt die Künstlerin in einem Gespräch über die Ausstellung fest. Körperliche und seelische Übergriffe auf Kinder geschehen häufig, aber sie sind nach wie vor gesellschaftliche Tabuthemen, deren Fokus fast ausschließlich auf den Tätern liegt. Angst und Schmerz, Gefühle, die das ganze Leben der Betroffenen begleiten werden, dafür ist nur wenig Raum. In einer Zeit, in der die Opfer von ihren Familien immer noch bedrängt werden, die Tat(en) nicht öffentlich zu machen, in einer Zeit, in der das Ausmaß an Leid und Folgen für das Leben nach Missbrauchs- und Gewalterfahrung kaum bekannt ist, ist es wichtig den Betroffenen Gehör zu verschaffen.

Julia Wegat ist als Schülerin des österreichischen Künstlers Gottfried Helnwein für ihre plakativ-emotionalen Übermalungen eigener Bilder bekannt geworden. Die mit zahlreichen Kunstpreisen ausgezeichnete gebürtige Dortmunderin studierte an der Akademie der bildenden Künste München bei Ben Willikens und nahm u.a. an einem Workshop von Christo und Jeanne-Claude teil. Noch bis zum 31.03. zeigt die Willi-Sitte-Galerie in Merseburg die Ausstellung „Menschen Bilder“ von Julia Wegat. Die Künstlerin lebt und arbeitet derzeit in Gimritz im Saalekreis.

Die Ausstellung ist bis zum 30. April 2013 im Riveufer 5, montags bis freitags, von 9 bis 16 Uhr zu besichtigen.

Quelle/Foto: Christliche Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Halle gGmbH,

Ehrenkommissare zu Gast in der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd
 

Christine Bergmann, Polizeipräsidentin der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt, und Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand empfingen heute die Hauptkommissare der beliebten Fernsehserie "Polizeiruf 110" aus der Saalestadt Halle Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler, sowie den langjährigen  Tatort-Ermittler Ehrlicher alias Peter Sodann zu einem kleinem Empfang in der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd, in der Merseburger Straße.

 

Die Polizeipräsidentin und auch der Oberbürgermeister der Stadt würdigten in Ihren Grußworten die  Arbeiten der beliebten TV - Kommissare aus Halle. Besonders hoben Sie dabei die realitätsnahe Darstellung der Polizeiarbeit in den Produktionen hervor.

 

Wie auch "richtige" Kommissare aus dem Amt scheiden, wurden die Schauspieler heute von Ihrer "Chefin auch offiziell in den Ruhestand versetzt und mit kleinen Präsenten geehrt. Ebenso bedankten sich die Schauspieler bei den Kollegen im Amt und besonders beim Kollegen Lutz Jaskula, der vorallem bei den Dreharbeiten für die Polizeiruf - Folgen immer mit Rat und Tat zur Seite stand und somit die Schauspieler inspirierte und optimal auf ihre Rollen vorbereiten konnte. Nicht nur unter dem Fernsehpublikum hatten die liebenswürdigen Kommissare aus der Saalestadt unzählige Fans auch im eigenen Hause sind Sie sehr beliebt und ein Aushängeschild erster Güte für die Darstellung der Saalestadt Halle. 

 

Musikalsch umrahmt wurde der Empfang durch das Blechbäserquintett des Landespolizeiorchsters unter der Leitung von Herrn Stefan Schneck. 

 

Die beiden Hauptkommissare Schmücke und Schneider (alias Schwarz und Winkler) waren am 3. März 2013 mit der Ausstrahlung ihres letzten und 50. Falles vom MDR in den Ruhestand versetzt worden. Doch wie schon im Beitrag "Polizeiruf 110 - Die Kommissare Schmücke und Schneider " aus Halle, eine Ära geht in Rente beschrieben ... die Schauspieler Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler machen weiter.

 

So promoten Sie momentan im ganzen Land auf vielen Lesungen und am Freitag auch auf der Buchmesse  in Leipzig Ihr gemeinsames Buch "Herbert & Herbert - Mit Dir möchte ich nicht verheiratet sein" und sind bereits in anderen Produktionen auf dem Bildschirm zu sehen. 

 

weitere Bilder zum Empfang finden Sie hier 

 

Quelle /Fotos: HP KB 

 

Ballett-Gala
Das Beste aus den vergangenen 13 Jahren Ballett Rossa
Musik von Goran Bregovic, John Dowland, Philip Glass, Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Orff, Arvo Pärt, Sergej Prokofjew, Maurice Ravel, Igor Strawinsky, Pjotr I. Tschaikowski, Antonio Vivaldi, Richard Wagner u.a.

Premiere am 12. April 2013, 19.30 Uhr in der Oper Halle

Es gibt Momente, in denen man sich wünscht, sie sollten nie vorüber gehen. Entweder, weil sie berühren, atemberaubend artistisch oder einfach wunderschön sind, so dass man weiterträumen möchte… Ballettdirektor Ralf Rossa hat in den vergangenen 13 Jahren, die er an der Oper Halle ist, 33 Ballette choreografiert und sich als hervorragender Geschichtenerzähler erwiesen, der immer wieder zu einer eigenen, oft erfrischend anderen Lesart findet. In Kombination mit seiner eigenen Musikauswahl sind zahlreiche Uraufführungen entstanden. Viele Momente waren magisch, einige scheinbar flüchtig, aber einprägsam.


Die große Ballett-Gala des Ballett Rossa lässt ab April 2012 die eindrucksvollsten und berührendsten Ensembles und Pas de deux wiederaufleben. Freuen Sie sich auf Ausschnitte aus Balletten wie „Schwanensee“, „Dornröschen“, „Romeo und Julia“, „Schlafes Bruder“, „Le sacre du printemps“, „Amadeus“, „Peter Pan“, „Ein Sommernachtstraum“, „Daphnis und Chloé“, „Carmina burana“, „Nijinsky“ und „Die vier Jahreszeiten“.

Choreografie und Inszenierung: Ralf Rossa
Mit dem Ballett Rossa

Ticketpreise: Premiere: 30 € - 13 € (10 € Schüler, Studierende, Azubis)
Weitere Vorstellungen: 26 € - 10 € (7,50 € Schüler, Studierende, Azubis)

Quelle: Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

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