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Über 250 Pflegebedürftige und ihre Angehörigen informierten sich auf dem AOK-Pflegeforum in Halle

Cornelia Schulz, Leiterin der Pflegekasse bei der AOK Sachsen-Anhalt, mit ihrem Fachvortrag zu Neuerungen rund das zweite Pflegestärkungsgesetz, das zum 01.01.2017 in Kraft getreten ist. Cornelia Schulz, Leiterin der Pflegekasse bei der AOK Sachsen-Anhalt, mit ihrem Fachvortrag zu Neuerungen rund das zweite Pflegestärkungsgesetz, das zum 01.01.2017 in Kraft getreten ist. M. Schwarze/AOK

Pflege: Beratungsbedarf gestiegen

Am Freitag, den 12. Mai, trafen sich auf Einladung der Pflegekasse bei der AOK Sachsen-Anhalt rund 250 Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in der Händel-Halle in Halle, um sich über die Pflegeversicherung zu informieren. Im Mittelpunkt standen dabei die Leistungen der Pflegekasse und die Neuerungen des zweiten Pflegestärkungsgesetzes, das zum 01.01.2017 in Kraft getreten ist.

„Pflege ist das Thema Nummer eins bei unseren Versicherten“, sagt   Cornelia Schulz, Leiterin der Pflegekasse bei der AOK Sachsen-Anhalt. „Insbesondere seit Beginn des Jahres, als die Neuerungen der Pflegeversicherung in Kraft getreten sind, stieg der Beratungsbedarf um mehr als 30 Prozent, wobei sich die meisten Fragen auf die neuen Pflegegrade beziehen. Allein in den ersten beiden Monaten verzeichneten wir zudem 65 Prozent mehr Anträge auf Pflegeleistungen.“

Deswegen lud die AOK Sachsen-Anhalt Pflegebedürftige und Angehörige aus der Region Halle zum AOK-Pflegeforum ein. Hier gab Cornelia Schulz den Teilnehmern einen Überblick über die Änderungen in der Pflegeversicherung, u.a. dazu, für wen die neuen Pflegegrade gelten oder wie das neue Begutachtungsverfahren funktioniert.

Aber auch Leistungen für pflegende Angehörige standen im Fokus. Denn knapp 40.000 der 63.000 bei der AOK Sachsen-Anhalt versicherten Pflegebedürftigen werden zuhause gepflegt. Die Verhinderungspflege beispielsweise gibt Angehörigen die Möglichkeit, sich eine Auszeit vom Pflegealltag zu gönnen. Für sechs Wochen im Jahr übernimmt die Pflegekasse die Betreuung des Pflegebedürftigen durch einen Pflegedienst. 

Viele Pflegebedürftige wollen gern so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden bleiben. Hier fühlen sie sich am wohlsten – und dass wirkt sich positiv auf ihre Gesundheit aus. Daher waren die Tipps von Yvonne Jahn, Dipl. Gesundheitswirtin und Wohnberaterin bei der Gesellschaft für Prävention im Alter e.V., besonders wertvoll. Sie informierte zu den finanziellen Hilfen der Pflegekasse bei einem bevorstehenden Wohnungsumbau, z. B. im Sanitärbereich oder in der Küche.

Die Anzahl der Pflegebedürftigen in Sachsen-Anhalt steigt seit Jahren an. Waren es 1999 noch rund 66.000, sind es aktuell schon mehr als 90.000. Von diesen sind allein 63.000 bei der AOK Sachsen-Anhalt versichert, rund 40.000 von ihnen werden zu Hause gepflegt.

Die Pflegekasse bei der AOK Sachsen-Anhalt informiert deshalb seit dem Jahr 2000 regelmäßig ihre pflegebedürftigen Versicherten und deren Angehörige auf den Pflegeforen. Darüber hinaus hat die AOK Sachsen-Anhalt landesweit rund 100 Pflegeberater im Einsatz.  

Im Mai 2017 findet noch in Magdeburg ein Pflegeforum statt. Weitere Informationen zum Thema Pflege gibt es im Internet auf www.aok.de/sachsenanhalt

 

Quelle: AOK Sachsen-Anhalt

 

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