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Medizin

Medizin (225)

Der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, stellte am Montag, 8. Juli 2013, das Regionale Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt (RHESA) in der Universitätsmedizin Halle (Saale) öffentlich vor. Dabei hat er auch den neuen Hybrid-OP des Universitätsklinikums Halle (Saale) eröffnet. Damit verfügt das UKH über eine moderne Therapieeinheit, um herzkranken Menschen effektiver helfen zu können. Sowohl das Herzinfarktregister als auch der Hybrid-OP werden durch das Land Sachsen-Anhalt finanziell gefördert. Die Veranstaltung findet im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude/Hörsaal statt. Erwartet werden etwa 100 Gäste, darunter Vertreter des Landtages, von Lehrkrankenhäusern, Verbänden und Vereinen sowie RHESA-Kooperationspartnern.

 

Offener Brief
Sehr geehrter Herr Haseloff, sehr geehrter Herr Möllring, sehr geehrte Landtagsabgeordnete,liebe Bürgerinnen und Bürger Sachsen-Anhalts,


frustriert mussten wir den Entwurf der Stellungnahme des Wissenschaftsrates zur diesjährigen Bewertung der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aus der Mitteldeutschen Zeitung zur Kenntnis nehmen. In diesem Brief wollen wir die Sichtweise der Studierendenschaft verdeutlichen und unserem Missfallen über die vorgeschlagenen Maßnahmen Ausdruck verleihen.
In erster Linie schockiert uns die Empfehlung, den vorklinischen Abschnitt des Medizinstudiums in Halle nach Magdeburg zu verlagern. Das Opfern der vorklinisch-theoretischen Ausbildung ist kein Impuls für eine Neugestaltung, sondern stellt vielmehr ein Todesurteil für den Standort dar.
Der Wissenschaftsrat behauptet zwar, dass die Anzahl der ausgebildeten Ärzte im Land gleich bliebe, es ist jedoch abzusehen, dass real Medizinstudienplätze vernichtet werden. Schwer vorstellbar ist auch, dass zur Kompensation wegfallender hallensischer Vorklinikumsplätze die bestehenden Kapazitäten in Magdeburg ohne finanziellen Mehraufwand verdoppelt werden können.

Stellungnahme der Universitätsmedizin Halle durch den Fakultätsvorstand zum derzeit veröffentlichten Kenntnisstand der Bewertung durch den Wissenschaftsrat (Halle, 1. Juli 2013)

 

Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Zeit der Gründung der medizinischen Spezialgebiete aus den Fächern Innere Medizin und Chirurgie heraus. Im Jahr 1863 eröffnete Hermann Schwartze in den Räumen der Medizinischen Universitätsklinik in Halle (Saale) eine Poliklinik für Ohrenkranke. Damit legte er den Grundstein für seine nachfolgenden stetigen Bemühungen und bekannten Verdienste um die wissenschaftliche Ohrenheilkunde und insbesondere die Erforschung der pathologischen Anatomie des Gehörorgans und die operative Behandlung von Erkrankungen des Ohres. Insbesondere beschäftige sich Schwartze mit Operationsverfahren zur Behandlung der oft lebendbedrohlichen Komplikationen der akuten Warzenfortsatzentzündung und der chronischen Knocheneiterung.

 

Mit dem Darmzentrum Diako und dem Lungenkrebszentrum Diako existieren am Diakoniekrankenhaus Halle zwei Zentren, welche die Qualität ihrer Arbeit per Zertifizierung nachweisen. Sowohl das Institut OnkoZert als auch der TÜV prüfen die Abläufe und Standards der  Zentren mit regelmäßigen Überwachungsaudits. In der vergangenen Woche erfolgte dies für beide Zentren im Diakoniekrankenhaus . 

 

 

Wenn der Rücken schmerzt oder das Kniegelenk Sorgen bereitet, dann steht häufig der Besuch einer orthopädischen Praxis an. In der Poli Reil wurde das Angebot in diesem Bereich im Mai durch die Einstellung eines neuen Facharztes ergänzt. Seit 1. Mai 2013 ist Dr. med. Tarik Pescheck tätig.

"Land unter in Halle am Riveufer 4 und 6  - der Ambulante Pflegedienst Martha-Maria und die Christliche Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe haben nach den starken Regenfällen der letzten Tage mit Hochwasser zu kämpfen.

Der Hörsinn hat eine große Bedeutung für unser tägliches Zusammenleben und trägt viel zu unserer Lebensqualität bei. „Haben Sie sich schon bewusst mit Ihrem Hörsinn auseinandergesetzt? Wie gut hören Sie?“ Die Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde bietet am „Tag des Hörens“ ein buntes Programm rund um das Sinnesorgan Ohr an. Die Veranstaltung findet am Samstag, 8. Juni 2013, zwischen 10 und 15 Uhr im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Funktionsgebäude 4, Ebene 01, statt.

 

Das Universitätsklinikum Halle (Saale) ist vom Nachrichtenmagazin Focus erneut zum besten Krankenhaus in Sachsen-Anhalt ernannt worden. Wie im vergangenen Jahr belegte das UKH in diesem Klinikranking den ersten Platz. Das Universitätsklinikum erreichte diesmal 439 Punkte, deutlich mehr als im vergangenen Jahr (347 Punkte).

In die Bewertung hingen unter anderem ein: Daten zu Fallzahlen, Behandlungsergebnisse und Komplikationsraten bei 15 wichtigen Erkrankungen, ausführliche Interviews mit renommierten Ärzten, Umfragen in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften sowie wissenschaftliche Publikationen. Bundesweit sind mehr als 20.000 Ärzte (aus Krankenhäusern und niedergelassene Kollegen) befragt und zudem 230.000 Patientenberichtet ausgewertet worden.

 

Einstimmig haben die 250 Delegierten des 116. Deutschen Ärztetages in Hannover den Erhalt der Universitätsmedizin in Sachsen-Anhalt gefordert. Die Vertreter der Ärzte aus allen Bundesländern rufen in ihrem Beschluss die Landesregierung und den Landtag von Sachsen-Anhalt auf, die Universitätsmedizin an beiden Standorten in Magdeburg und Halle zu erhalten. Zugleich wird gefordert, die Finanzierung der Lehre und Forschung sowie die Krankenhausinvestitionen auskömmlich zu sichern.

 

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