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Auch im Bereich der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd tragen die Plüschteddys jetzt die blaue Uniform. Mit dieser neuen Kollektion wird die seit Jahren bewährte Initiative der Polizeiseelsorge fortgesetzt.
 
Über den Erlös von zwei verkauften Bären wird ein weiteres dieser Kuscheltiere finanziert, das dann auf einem Funkstreifenwagen mitfährt. Sind bei polizeilichen Einsätzen Kinder von besonders bedrückenden Ereignissen betroffen, werden die Bären als "Seelentröster" an die Kleinen verschenkt.
 

Am Mittwoch dem 20. März 2013 werden die neuaufgelegten Polizeiteddys in der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd - 06110 Halle, Merseburger Straße 6 der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Ab 10:00 haben die Bürger der Stadt Halle, die Möglichkeit sich gleich ein Exemplar (zum Preis von 15 Euro) zu sichern.

 

Polizeiseelsorgerin Thea Ilse, die diese Initiative seit langem begleitet, wird ebenfalls anwesend sein.

 

Ab der nächsten Woche ist es auch in den folgenden Polizeirevieren möglich, solch einen Bären zu kaufen (ebenfalls für 15 Euro).


Der Erwerb ist an folgenden Orten werktags zwischen 9 und 14 Uhr möglich:

 

  •  Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd, 06110 Halle, Merseburger Straße 6
  •  Polizeirevier Halle, 06130 Halle, An der Fliederwegkaserne 17
  •  Polizeirevier Saalekreis, 06217 Merseburg, Hallesche Straße 96/98
  •  Polizeirevier Burgenlandkreis, 06667 Weißenfels, Langendorfer Str. 49
  •  Polizeirevier Mansfeld-Südharz, 06295 Eisleben, Friedensstraße 7

 

 

Quelle: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd

Der große ökumenische Dialog - Bischöfin Ilse Junkermann und Bischof Dr. Gerhard Feige im Gespräch
 

Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, die evangelische Landesbischöfin und den katholischen Bischof zusammen hautnah zu erleben?

Das nächste Montagsgespräch macht es möglich.

 

Welche Zukunft hat die Kirche? Wie sieht das ökumenische Verhältnis nach 2017 aus? Welche Fehler muss die Kirche sich eingestehen und welche sollte sie vermeiden? Welche Chancen hat die Ökumene trotz unterschiedlichem Sakraments- und Amtsverständnis? Welchen Herausforderungen muss sich die Kirche in Zukunft stellen? Welche Antworten haben beide Kirchen auf Missbrauchsskandale, Diskussionen um die Kirchensteuer und Kirchenaustrittsbewegungen? Welche Erwartungen werden an den neuen Papst gerichtet?


Diese und andere Fragen sollen in diesem großen ökumenischen Dialog zur Sprache kommen.
Bringen Sie Ihre ganz persönlichen Anfragen an die Bischöfe mit und nehmen Sie teil an einem wichtigen klärenden Gespräch!

 


Montag, den 15.04. , um 20 Uhr in der Pauluskirche

 

Quelle/Foto: Evangelischer Kirchenkreis Halle Saalkreis

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte...

 

[Halle] … so zumindest ein bekanntes Sprichwort. Nicht jeder Schnappschuss wird dies von sich behaupten können. Trotzdem ist diese Wirkung von Bildern sicherlich ein Grund dafür, dass insbesondere junge Menschen ihrer Sicht auf die Welt und ihren Visionen mittels Fotografie Ausdruck verleihen. Solch eine kreative Auseinandersetzung mit sich und seiner Umwelt will der neu ins Leben gerufene Medienkunst- und Förderpreis des Evangelischen Kirchenkreises Halle-Saalkreis fördern. Junge Menschen sind dazu eingeladen, ihr eigenes Weltbild und christliche Wertvorstellungen zueinander ins Verhältnis zu setzen.

 

Anspruchsvoll ist daher auch das künstlerische Anliegen. Die Teilnehmenden stehen vor der Herausforderung etwas wenig greifbares wie die Bedeutung von Glaube und Spiritualität im gesellschaftlichen Miteinander fotografisch umzusetzen. Mit dem weit gefassten Thema „PROZESS“ wurde den Künstlerinnen und Künstlern in der ersten Preisperiode hierfür der nötige Freiraum eingeräumt. Ob die Fotografen konfessionell gebunden sind oder nicht, ist dabei übrigens völlig unerheblich.

 

Ab dem 15. März 2013 können alle Interessierten mit Einzelbildern oder einer Fotoserie sich an dem Wettbewerb beteiligen. Eine Jury aus namhaften Kunstschaffenden sowie Medienvertretern und Kirchführung wird über Nominierung sowie Preisvergabe des mit insgesamt 2.500 Euro dotierten Preises mehrheitlich entscheiden. Der Einsendeschluss (Posteingang) ist der 15. Juni 2013.

 

Weitere Infos zum Kunst- und Förderpreis, der anschließenden Ausstellung sowie notwendige Dokumente und mögliche Ansprechpartner finden Sie unter: www.medienkunstpreis.info.

 

Quelle:  Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

Prominente Unterstützer und Spender beim HALLIANZ Spendenlauf für den HALLIANZ Jugendfonds!

Hallesche Aktionen zur Internationalen Woche gegen Rassismus am 21. März

Am 21. März 2013 findet von 10 bis 18 Uhr auf dem oberen Boulevard bereits zum 2. Mal der Spendenlauf „Startschuss für Toleranz“ zugunsten des HALLIANZ Jugendfonds für Demokratie und Toleranz statt. Die Organisatoren rufen alle Hallenserinnen und Hallenser auf, sich am Spendenlauf zu beteiligen, um hallesche Kinder- und Jugendprojekte für Demokratie und Toleranz zu unterstützen und persönlich Gesicht für eine weltoffene Stadt Halle (Saale) und gegen Rassismus zu zeigen.

Unter den Läufern sind auch bekannte Hallenserinnen und Hallenser, wie der Präsident des Halleschen Fußballclubs HFC, Dr. Michael Schädlich, der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt, Mirko Petrick, sowie Profisportler des HFC oder der LIONS-Basketballfrauen. Außerdem laufen Schüler verschiedener Schulen und Aktive aus Vereinen mit.

Wir zeigen, dass beim HFC Rassismus keinen Platz hat. Im Nachwuchsbereich sind bei uns Spieler aus 20 Nationen aktiv. Da ist für uns ein Engagement für Toleranz und Vielfalt selbstverständlich!“, so Herr Dr. Schädlich.

Neben den zahlreichen Einzelspendern unterstützen auch hallesche Unternehmen den HALLIANZ Spendenlauf, wie der WOSZ Fan-Shop mit 1.000 Euro, die ÖSA-Versicherungen mit 300 Euro sowie die Plasma Service GmbH, die Deloitte & Touche GmbH oder die Günther Papenburg AG. Weitere Spender, egal ob Einzel- oder Unternehmensspender, sind herzlich willkommen!

Auf das beste Lauf-Team, die beste Schulklasse und die besten Einzelläufer warten zudem attraktive Preise, z.B. Freikarten, Schnuppertrainings mit den Halleschen Basketballfrauen LIONS oder auch Zauberlernkästen für die Jüngsten!

Die Veranstalter des Spendenlaufs erwarten über 150 Läuferinnen und Läufer, die am 21. März 2013 zugunsten des HALLIANZ Jugendfonds aktiv werden.

Der Startschuss findet um 10 Uhr am Riebeckplatz statt. Insgesamt umfasst die Laufstrecke in der oberen Leipziger Straße eine Länge von 450 Metern. Die Laufrunde startet und endet am Riebeckplatz. Wann und wie viel gelaufen wird, entscheidet jede Starterin bzw. jeder Starter selbst. Für heiße Getränke sorgt das Veranstalterteam!

Jede Läuferin bzw. jeder Läufer sucht im Verwandten- oder Freundeskreis oder bei Geschäftsinhabern Sponsoren, die pro gelaufene Runde einen frei wählbaren Betrag spenden. So kann man soziale und demokratische Verantwortung zeigen und gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit tun.

Die Anmeldung zum Spendenlauf ist bis zum 20.03.2013, 12 Uhr online möglich unter www.hallianz-fuer-vielfalt.de/spendenlauf oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kurzentschlossene können sich auch unter Tel.: 0345/ 200 28 10 oder am 21. März direkt im Meldebüro, Leipziger Straße 82, anmelden.

Der HALLIANZ-Spendenlauf ist eingebettet in die Internationale Woche gegen Rassismus und ein Höhepunkt in der lokalen Bildungswoche „Respekt2 - Eine zweite Woche für mehr Vielfalt“, die vom 18.3. – 23.3.2013 in der  Leipziger Straße 36 mit Ausstellungen, Workshops, Filmen und Lesungen zur Auseinandersetzung mit Rassismus, Weltoffenheit und Toleranz auffordert.

Der HALLIANZ Jugendfonds ist Teil des Lokalen Aktionsplans HALLIANZ für Vielfalt, der unterstützt durch das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“, in Halle durchgeführt wird. Dabei geht es darum, lokale Initiativen für Demokratie, Zivilcourage und Toleranz zu fördern.  Die Erlöse des HALLIANZ Spendenlaufes fließen zu 100% in den HALLIANZ Jugendfonds und tragen dazu bei, kleine Projekte von Schülern, Lehrern und engagierten Bürgern z.B.  für Ausstellungen, Demokratieworkshops oder Zeitzeugengespräche zu ermöglichen.

Kontakt:

Hallianz Jugendfonds für Demokratie und Toleranz

c/o Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.

Karen Leonhardt

Leipziger Straße 37

06108 Halle (Saale)

www.hallianz-fuer-vielfalt.de

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Spendenkonto:

Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.

Verwendungszweck: „Hallianz Jugendfonds“

Saalesparkasse

Konto: 388 30 66 66

BLZ: 800 537 62

 

Quelle/Foto: Freiwilligen-Agentur Halle

Die Chancen auf eine gute und lange Gesundheit hängen wesentlich von der sozialen Position von Jugendlichen bzw. ihren Eltern ab. Die Ergebnisse der neuen HBSC Studie 2010 belegen, dass Heranwachsende mit einer niedrigeren Schulbildung häufiger ihre Gesundheit schlechter einschätzen als Kinder und Jugendliche mit einem höheren Bildungsniveau. Das Gesundheitsverhalten spielt dabei eine große Rolle, vor allem Mädchen aus bildungsferneren Schulen rauchen und trinken oftmals häufiger und ernähren sich ungesünder, was letztlich zu einer schlechteren Gesundheit der Jugendlichen beiträgt.    

Die Studie zum Gesundheitsverhalten von Schulkindern wurde unter Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation WHO in etwa 40 Ländern und Regionen Europas und Nordamerikas durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf Geschlechterunterschieden. Der Abschlussbericht der aktuellen Erhebungswelle ist heute (11. März 2013) im Verlag Beltz-Juventa erschienen. Neben der Universität Halle (Institut für Medizinische Soziologie; Direktor Professor Dr. Matthias Richter, Mitarbeiterin Irene Moor), setzt sich das nationale Forschungsteam aus Forschern der Universität Bielefeld (Koordination), Universität Hamburg, der Technischen Universität Dresden und der Fachhochschule Frankfurt am Main zusammen.

„Armut und soziale Ungleichheit machen krank“, sagt Professor Dr. Matthias Richter. Zwar weisen Kinder und Jugendliche überwiegend eine gute Gesundheit auf, allerdings wirkt sich der soziale Status und die daraus resultieren Lebensbedingungen und Verhaltensweisen bereits in dieser Lebensphase deutlich auf die ihre Gesundheit aus. Das Aufwachsen in gesellschaftlicher Benachteiligung habe auch im weiteren Lebenslauf Einfluss auf die Gesundheit der Betroffenen. „Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen, sind gesundheitlich benachteiligt.“ Dabei sind sozial benachteiligte Jungen häufiger verhaltensauffällig und Mädchen adipöser als Jungen.

Gesundheitliche Ungleichheiten

In der nun aktuellen HBSC-Studie 2010, deren Ergebnisse gerade veröffentlicht worden sind, wurden der familiäre Wohlstand und das Bildungsniveau der befragten Jugendlichen untersucht und in einen Zusammenhang mit dem Gesundheitsverhalten gesetzt. Um die Gesundheit zu bewerten, wurde nach der Selbsteinschätzung der Gesundheit, psychosomatischen Beschwerden und Lebenszufriedenheit gefragt. Festgestellt werden konnte, dass Jungen mit einem hohen familiären Wohlstand eine deutlich höhere Lebenszufriedenheit haben, weniger Unterschiede gab es bei der Einschätzung der subjektiven Gesundheit und psychosomatischen Beschwerden. „Mädchen jedoch schätzen bei geringem sozialen Wohlstand ihre Gesundheit deutlich schlechter ein“, stellte Irene Moor fest. Außerdem geben sie mehr psychosomatische Beschwerden und eine geringere Lebenszufriedenheit an. Deutlicher zeigte sich die Benachteiligung in Hinblick auf die Schulbildung. Je niedriger das Bildungsniveau, umso beeinträchtigter ist die Gesundheit. Hauptschülerinnen schätzen ihre Gesundheit schlechter als Gymnasiastinnen ein, haben eine geringer Lebenszufriedenheit und mehr psychosomatische Beschwerden.

Gesundheitsverhalten

„Heranwachsende mit niedrigerem Bildungsniveau weisen insgesamt ein schlechteres Gesundheitsverhalten auf“, mussten die Wissenschaftler feststellen. Hauptschüler/innen rauchen im Vergleich zu Gymnasiasten/Innen häufiger, trinken häufiger Alkohol und berichten häufiger von Rauscherfahrungen. Zudem verbringen Jungen und Mädchen mit einem niedrigen Bildungsniveau mehr Zeit vor dem Fernseher und gehen häufiger ohne Frühstück zur Schule.  Das Gesundheitsverhalten beeinflusst maßgeblich die Selbsteinschätzung der Gesundheit durch die Jugendlichen. „Insgesamt scheint das Bildungsniveau einen höheren Einfluss auf das Gesundheitsverhalten und die Selbsteinschätzung der Gesundheit zu haben als der familiäre Wohlstand“, stellt der Medizinsoziologe Professor Richter fest. Für die Wissenschaftler ist es wünschenswert, dass besonders Hauptschüler/innen mehr präventive Angebote erhalten würden, die das Gesundheitsverhalten beeinflussen.

Weitere Informationen:

Weitere Ergebnisse zu verschiedenen gesundheitsrelevanten Themen im Kindes- und Jugendalter, die von verschiedenen Gesundheitsver-haltensweisen (z. B. Bewegungs- und Ernährungsverhalten, Medienkonsum) bis hin zu schulischen Aspekten oder auch zu Unfallhäufigkeit und Mobbing reichen, können in dem erschienenen Abschlussbericht unter dem Titel „Gesundheit und Gesundheitsverhalten im Geschlechtervergleich“ im Verlag Beltz-Juventa erhalten werden.

 

Neben dem Abschlussbericht hat das HBSC-Team Deutschland kürzlich Trendanalysen anhand der HBSC-Daten 2001/2002, 2005/2006 und 2009/2010 veröffentlicht. Diese geben einen tieferen Einblick in Veränderungen von Gesundheit und Gesundheitsverhalten Jugendlicher über die Zeit und sind nachzulesen in einem Sonderheft der Fachzeitschrift „Das Gesundheitswesen“.

 

Weitere Informationen im Internet:

www.hbsc-germany.de/downloads/

Buchpublikation: http://www.beltz.de/de/beltz-juventa/juventa-fachbuch/katalog/titel/gesundheit-und-gesundheitsverhalten-im-geschlechtervergleich-1.html

Trendanalyse: https://www.thieme-connect.de/ejournals/issue/10.1055/s-002-23515  

 

Quelle: Universitätsklinikum Halle (Saale) - Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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