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IHK-Ausbildungsumfrage Mit Ausbildung gegen den Fachkräftemangel

IHK-Ausbildungsumfrage Mit Ausbildung gegen den Fachkräftemangel HP KB

Für die Unternehmen im Süden Sachsen-Anhalts ist die betriebliche Ausbildung ein wichtiges Instrument gegen den Fachkräftemangel. Das zeigen die Ergebnisse einer Sonderumfrage der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) unter ihren Mitgliedsunternehmen. Drei Viertel der befragten Betriebe bilden genauso viele junge Menschen aus wie im Vorjahr. Die wichtigsten Ausbildungsmotive sind die Fachkräftesicherung, eine Verbesserung des Unternehmensimages und die Bewahrung der Ausbildungstradition.

Laut IHK-Umfrage konnten allerdings 40 Prozent der Betriebe 2013 nicht alle freien Ausbildungsplätze besetzen. Bei der Hälfte der Betroffenen lagen keine geeigneten Bewerbungen vor. 70 Prozent der Unternehmen beklagten rückläufige Bewerberzahlen. „Die Unternehmen reagieren, indem sie zum Beispiel mehr Praktikumsplätze anbieten, verstärkt für sich als Ausbildungsbetrieb werben und dabei auch neue Zielgruppen ansprechen, wie etwa Studienabbrecher“, so Dr. Simone Danek, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der IHK. Freie Ausbildungsplätze würden vor allem über die Agenturen für Arbeit und das Internet angeboten. „Mehr als die Hälfte der Unternehmen setzt bei der Azubi-Suche auch auf persönliche Kontakte. Persönliche Netzwerke und Empfehlungen von Mitarbeitern haben sich zu einem wirksamen Instrument bei der Suche entwickelt“, erläutert Danek. Bei der Besetzung der Ausbildungsplätze würden die Unternehmen aber eher auf bewährte Instrumente zurückgreifen. „Ob jemand einen Ausbildungsplatz bekommt oder nicht, entscheiden die Unternehmen anhand von Schulnoten und Beurteilungen in Praktikumszeugnissen, durch eigene Test und natürlich im persönlichen Bewerbungsgespräch“, so Danek.        

Allerdings beklagen die Unternehmen weiterhin große Ausbildungshemmnisse. Am häufigsten würden eine mangelnde Ausbildungsreife, unklare Berufsvorstellungen und große Entfernungen zur berufsbildenden Schule benannt. Bei nicht ausbildungsreifen Jugendlichen seien vor allem Probleme bei der Belastbarkeit sowie der Leistungsbereitschaft und Motivation erkennbar.

Quelle: IHK Halle Dessau

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Torsten Vockroth
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