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„Mit großer Zurückhaltung“ nehme die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) die aktuellen Wachstumszahlen des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Sachsen-Anhalt zur Kenntnis, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Brockmeier. Das für 2012 ermittelte Plus von 0,5 Prozent dürfe keineswegs überbewertet, sondern müsse „deutlich relativiert“ werden, da es maßgeblich auf zwei Sondereffekte zurückzuführen sei: auf die statistische Verringerung der BIP-Werte für das Bezugs- und Vergleichsjahr 2011 sowie auf die hohen Energiepreise.


Im Rahmen Ihrer „Blickpunkt-Reihe“ lädt die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) zur Veranstaltung „Blickpunkt: Unternehmenskommunikation via Internet“ interessierte Unternehmen am Dienstag, den 9. April 2013 von 11.00 bis 13.00 Uhr in das Service- und Tagungszentrum der IHK ein.

Die Freistellung für die ehrenamtliche Prüfertätigkeit in der Berufsausbildung läge im Interesse des Gemeinwohls und müsse deshalb großzügig und unbürokratisch erfolgen. Das fordert die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK). Aktueller Anlass dieser Forderung ist die Beobachtung der IHK, dass die Freistellung insbesondere von Lehrern zunehmend erschwert werde, so das Ergebnis einer IHK-Sonderumfrage unter 528 ehrenamtlichen Prüfern anlässlich der Neuberufung der IHK-Prüfungsausschüsse im Herbst 2013.

Chemische und pharmazeutische Industrie im Süden Sachsen-Anhalts:  IHK-Studie: Hohe Energiekosten werden zum Standortrisiko

Die Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie im Süden Sachsen-Anhalts nehmen die hohen Energiekosten zunehmend als Standortrisiko wahr. Dies hat eine Studie der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) ergeben. „Die Branchen haben eine enorme Bedeutung für den Süden Sachsen-Anhalts. Sie zählen nach Umsatz neben dem Ernährungsgewerbe und der Mineralölverarbeitung zu den wichtigsten Bereichen“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Brockmeier.

Im Mittelpunkt der Studie steht eine Umfrage unter den Unternehmen der Branche, in welcher unter anderem die Standortvorteile und -nachteile der Region ermittelt wurden. Zu den klaren Vorteilen des Standortes zählen demnach die hervorragende regionale und überregionale Verkehrsanbindung, die vergleichsweise niedrigen Arbeitskosten sowie die historisch gewachsene hohe Akzeptanz industrieller Tätigkeit in der Bevölkerung. Hier sehen die Befragten klare Vorteile des mitteldeutschen Raumes vor anderen möglichen Standorten.

Nachteile wurden insbesondere im Bereich der Energiepreise ausgemacht. „Die Standorte in Sachsen-Anhalt sind hochmodern und hochproduktiv. Der Produktivitätsvorsprung wird jedoch zunehmend durch die hohen Energiekosten aufgezehrt“, kritisiert Brockmeier. „Konkurrenten, die von der deutschen Energiewende, vom EEG und den hohen Netzentgelten nicht betroffen sind, produzieren zwar nicht so effizient wie unsere Unternehmen, stehen durch die niedrigere Stromrechnung am Ende aber besser da.“ Dieser regionale Nachteil belaste die energieintensive Produktion vor Ort in mittlerweile „unerträglicher Weise“, so der IHK-Hauptgeschäftsführer weiter.
Abschreiben sollte man den Standort aber auf keinen Fall: „Die Studie zeigt: Noch immer gibt es gute Gründe für Ansiedlungen in Sachsen-Anhalt“, so Brockmeier, „jedoch bedroht der Anstieg der Energiekosten den Standort. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, um die Erfolgsgeschichte gerade der Chemie in Mitteldeutschland nicht abreißen zu lassen.“

Quelle. IHK Halle Dessau

Spannende Einblicke in die Berufswelt ermöglichten die Stadtwerke Halle heute etwa 50 interessierten Schülern zum "Tag der Berufe" in ihrer zentralen Ausbildungsstätte im Straßenbahndepot in der Seebener Straße. Vorträge, Rundgänge und Mitmachen war angesagt, z.B. beim Schweißen und Drehen.
 
Dazu eingeladen hatte die Agentur für Arbeit Halle. Betriebe der Region Halle und Bitterfeld öffneten ihre Werktore und hallesche Schüler hatten die Möglichkeit, sich gemeinsam mit ihren Eltern, über Chancen und Perspektiven ihres Traumjobs zu informieren. Derzeit bildet die Unternehmensgruppe in zwölf Berufen aus und bietet Berufsanfängern noch freie Ausbildungsplätze als Gebäudereiniger oder als Fachkraft für Systemgastronomie, beginnend ab September 2013. Bewerbungstipps und eine Übersicht aller Berufe gibt es im Internet unter www.stadtwerke-halle.de unter Jobs & Karriere.
 

Schüler wissen oft nicht, welchen Weg sie nach ihrer Schulausbildung einschlagen wollen. Jedoch sollten sie sich frühzeitig informieren, welche Möglichkeiten der Berufsausbildung es gibt. Heute konnten Jugendliche viele Unternehmen aus der Region Halle und Bitterfeld besichtigen und Auszubildenden über die Schulter schauen. Ausbilder haben direkt vor Ort die zahlreichen Fragen beantwortet, wie: Welcher Job passt zu mir? Wie stehen die Chancen auf eine Lehrstelle? Wie ist die Übernahmeperspektive?

 

René Walther, Arbeitsdirektor der Stadtwerken Halle, ist stolz: „Wir werben mit einer qualitativ sehr hochwertigen Ausbildung und einem facettenreichen Studium. Beides garantiert eine gute Vernetzung zwischen Theorie und Praxis, d.h. zwischen Schule und Betrieb. Uns ist wichtig, dass die jungen Menschen in unserer Region eine berufliche Perspektive und beste Voraussetzungen für den Eintritt ins Berufsleben haben. Urlaubs- oder Restaurantgutscheine sind hier meiner Meinung nach fehl am Platze. Es ist doch für die Jugendlichen viel wichtiger, dass sie nach Tarif bezahlt werden und gute Chancen auf eine Übernahme haben. Die bieten wir Ihnen und übernehmen einen Großteil der ausgelernten, besonders engagierten Azubis, die ihre Prüfung bestanden haben, zum Teil sogar unbefristet."

 

Die Stadtwerke empfehlen den Berufsstartern generell, sich frühzeitig, bereits in der 7./8. Klasse, über mögliche Berufsfelder zu informieren, z.B. durch Praktika. „Es gibt viele Möglichkeiten, sprecht uns einfach an. Natürlich sind auch gute Leistungen in Schule, Engagement, Zuverlässigkeit wichtige Vorrausetzungen, um seinen Traumjob zu finden", erklärt Jörg Lange vom Team Ausbildung der Stadtwerke. Das Unternehmen öffnete heute seine nun auch zentrale Ausbildungsstätte im Straßenbahndepot in der Seebener Straße. Dort werden Anlagenmechaniker, Industriemechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik, Berufskraftfahrer, Bürokaufleute/ Kaufleute für Verkehrsservice und ab 2014 das neue Berufsbild Kaufleute für Büromanagement ausgebildet.

Quelle/Foto: Stadtwerke Halle

Kreativpiloten 2013 gesucht
Noch bis Ostern für die Bundes-Auszeichnung bewerben
Bremen/Eschborn/Leipzig, 15. März 2013 – Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung sucht wieder die Kultur- und Kreativpiloten Deutschland. Bewerben können sich Kulturmacher und Unternehmer der Kreativwirtschaft mit innovativen Geschäftsideen noch bis zum 31. März. Bewerbungen sind über die Homepage www.kultur-kreativpiloten.de möglich.

Die Auszeichnung durch das Bundeswirtschaftsministerium und den Staatsminister für Kultur und Medien wartet auf 32 Titelträger; diese erhalten außerdem ein Jahr lang die Chance, ihre Unternehmen und Ideen in Begleitung von Branchenexperten zu entwickeln.


„Der Titel bringt kein Preisgeld mit sich, dafür Prestige und das Know-how,selbst Geld zu verdienen“, sagen Verena Andreas und Torsten Rommel, Betreiber der „galerie module“ und Kreativpiloten 2012. Ihre Idee: Sie zeigen Kunst in leer stehenden Räumen und vermitteln Immobilien an Kreative. Wir können untereinander sowie mit Unternehmern und Experten Kontakt knüpfen. Dadurch zahlt sich die Auszeichnung langfristig aus“


Bewerbungen sind über die Homepage www.kultur-kreativpiloten.de möglich.


Für die Teilnahme reichen eine Ideenbeschreibung, eine Darlegung der Motivation, Kultur- und Kreativpilot zu werden, und ein Lebenslauf; zusätzlich kann ein kurzer Handy-Clip gesendet werden.

Eine Jury aus Fachleuten und Unternehmern wählt die Titelträger aus. Hierfür finden Gespräche mit den Bewerbern von Ende April bis Anfang Mai statt. Bereits dabei können Teilnehmer wertvolle Expertenmeinung einholen.


Regionaler Ansprechpartner/ Quelle  :


Katja Großer, Regionalbüro Sachsen, Sachsen-Anhalt,Thüringen,
Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes
Tel. 0151. 264 672 84, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Landesarbeitsgemeinschaft der IHKn in Sachsen-Anhalt zur Wirtschaftsentwicklung 2012:
Konjunkturelle Abkühlung – politische Faktoren belasten

Die Unternehmen in Sachsen-Anhalt konnten 2012 nicht an die gute Entwicklung im Vorjahr anknüpfen. Die konjunkturelle Situation hat sich deutlich eingetrübt. Der Geschäftsklimaindex ist im Jahresverlauf kontinuierlich gesunken und lag zum Jahresende 2012 bei 10,3 Punkten. Die Bewertungen der Geschäftslage, die zum Jahresbeginn noch auf hohem Niveau waren, fielen im weiteren Jahresverlauf spürbar gedämpfter aus. Die Geschäftserwartungen hatten sich bereits Ende 2011 eingetrübt. Diese Tendenz setzte sich im 2012 fort. Die Pläne für Beschäftigung und Investitionen wurden entsprechend dem Konjunkturverlauf angepasst. Zu diesen Ergebnissen kommt die Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern in Sachsen-Anhalt (LAG) in ihrem Konjunkturbericht 2012.

„Einige Branchen verzeichnen zwar am aktuellen Rand wieder erste optimistischere Impulse, generell lässt sich jedoch noch nicht auf eine zeitnahe Umkehr des Konjunkturtrends schließen“, analysiert Klaus Olbricht, Präsident der Industrie- und Handelskammer Magdeburg und Sprecher der LAG. „Ungünstige Einflussfaktoren für die Konjunkturentwicklung waren zum einen die zunehmende Nachfrageschwäche aus dem EU-Raum, zum anderen politisch induzierte Geschäftsrisiken, hier in erster Linie die Energiepreisentwicklung.“ Dies nimmt die LAG zum Anlass, noch einmal für wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen einzutreten: So falle zum Beispiel die Kostenanstieg bei den Energiepreisen in Sachsen-Anhalt noch stärker aus als andernorts, betont auch Carola Schaar, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau. Denn der Ausbau der Wind- und Solarenergie sei hier mit besonderem politischem Ehrgeiz vorangetrieben worden. Der Anschluss der Anlagen sei hingegen in einem dünn besiedelten Flächenland wie Sachsen-Anhalt mit eher „weitmaschigem“ Stromnetz besonders teuer. „Dies stellt für die Unternehmen ein wesentliches Geschäftsrisiko dar“, mahnt Schaar.

Zu den Rahmenbedingungen, die Unternehmen zu ihrer Entwicklung brauchen, gehört auch eine bedarfsgerechte, zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur. „Hier fehlen insbesondere die Lückenschlüsse beim Autobahnring A 143 um Halle, die Nordverlängerung der A 14 und die letzten Teilstücke der A 71“, so die Präsidentin weiter. Zudem wünschten sich die Kammern einfachere Regelungen bei der öffentlichen Förderung, auch im Bereich der Neugründungen. Zusätzliche bürokratische Hürden, wie sie aktuell bei der Neuregelung der Finanzanlagenvermittler errichtet wurden, müssten dagegen vermieden werden.
Die wichtigsten Ergebnisse des Konjunkturberichts:

In der Industrie trübt die rückläufige Nachfrage die Stimmung: Das Geschäftsklima der Industrie erreichte zu Jahresbeginn mit 28,7 Punkten noch einen vergleichsweise hohen Wert – getragen im Wesentlichen von den sehr guten Lageeinschätzungen der Unternehmen zu diesem Zeitpunkt. Im Jahresverlauf zeichnete sich dann eine konjunkturelle Abkühlung deutlich ab. Lage- und Erwartungswerte trugen zu gleichen Teilen zu dieser Entwicklung bei. Die Inlandsnachfrage schwächte sich insbesondere zur Jahresmitte hin merklich ab. Die Auslandsnachfrage stagnierte zunächst ebenfalls, konnte sich jedoch im Jahresverlauf wieder etwas erholen. Die Beschäftigungspläne fielen 2012 zunehmend verhalten aus.

Im Baugewerbe sorgen Niedrigzinsen für mehr private Nachfrage: Der Geschäftsklimaindex im Baugewerbe entwickelte sich 2012 ähnlich gut wie im Vorjahr, die Saldowerte blieben stets im positiven Bereich. Die Branche verzeichnete im abgelaufenen Jahr eine vergleichsweise gute Auftragslage mit mittel- bis längerfristigen Auftragsreichweiten. Die fortgesetzte Niedrigzinspolitik der Banken wirkte weiterhin stimulierend – Investitionen in „Betongold“ waren für Privatpersonen eine sichere und langfristig lohnende Alternative.

Im Handel drückt die gesunkene Konsumneigung: Das Geschäftsklima hat sich im Jahr 2012 deutlich verschlechtert. Der Großhandel wurde vom Umsatzrückgang in den anderen Branchen beeinträchtigt, den Einzelhandel belastet die zunehmend negative Konsumneigung. Folgerichtig hat sich das Geschäftsklima im Jahresverlauf 2012 kontinuierlich eingetrübt. Die Geschäftserwartungen fielen im vierten Quartal mit einem Saldowert von -18,0 Punkten so niedrig aus wie seit drei Jahren nicht mehr.

Das Dienstleistungsgewerbe ist ein Stabilitätsanker mit Schwächen: Die konjunkturell relativ stabile Branche zeigte zum Jahresende 2012 ebenfalls Schwächen. Die fortgesetzte Eintrübung des Geschäftsklimas war dabei eindeutig erwartungsgetrieben: Die befragten Unternehmen korrigierten ihre Geschäftsprognosen im Jahresverlauf 2012 kontinuierlich nach unten. Im vierten Quartal lag der Saldowert der Geschäftserwartungen mit -14,5 Punkten deutlich unter der Nulllinie. Rückläufige Auftragseingänge und damit einhergehend auch rückläufige Umsatzerwartungen sind ursächlich für diesen Trend.

Im Verkehrsgewerbe bleibt die Lage robust trotz konjunktureller Risiken: Die Verkehrsunternehmen waren auch im Jahr 2012 konjunkturellen Risiken ausgesetzt. Die Kraftstoffpreise drückten weiter auf die Margen. Umweltzonen sorgten für unnötige Bürokratie und zusätzliche Kostenbelastungen. Die Ausweitung der Lkw-Maut auf Bundesstraßen droht weiterhin am Horizont. Größere Nachfrageinbrüche aufgrund der schwächeren Konjunktur in anderen Branchen blieben jedoch aus, so dass sich die Lagebewertungen der Branche im Jahresverlauf verbesserten. Die Geschäftserwartungen haben sich aufgrund sinkender zu erwartender Umsätze am aktuellen Rand aber wieder eingetrübt.

 

Quelle: IHK Halle Dessau

Forschungskooperation: Mit 3D-Druck Bauteile testen


Hochschule Merseburg ermöglicht Handwerksbetrieben Nutzung wissenschaftlichen Know-hows zur Anfertigung von Modellen

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Handwerkskammer Halle und der Hochschule Merseburg können Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Halle ab sofort in gemeinsamen Forschungsprojekten die Rapid Prototyping- und Laser-Anlagen bzw. 3D-Drucker des Hochschullabors für Modellrealisierungen nutzen. Die Projekte, bei denen beispielsweise neue Bauteile auf ihre Leistungskraft und Bestandsfähigkeit hin noch vor dem konkreten Einsatz überprüft werden können, werden dabei von den Hochschulmitarbeitern wissenschaftlich begleitet und die Handwerksbetriebe im weiteren Vorgehen beraten.

Entwicklungszeit der Idee verkürzt sich

„Stellen Sie sich vor, Sie haben für ein neues Projekt verschiedene mechanische Bauteile konstruiert und die CAD-Zeichnungen dafür liegen auf Ihrem PC. Wie können Sie diese Teile jetzt für einen Funktionstest herstellen - schnell und ohne großen Aufwand?“, erklärt Manfred Zwarg, Beauftragter für Innovation und Technologie der Handwerkskammer Halle, das Prinzip, wie die Drucker genutzt werden können.
Eingebunden in das Technologie-Transfer-Netzwerk des Handwerks laufen bei ihm die Fäden zu allen grundsätzlichen Fragen zusammen, die Handwerkern auf ihrem Weg von einer Idee bis zum eingetragenen Patent begegnen: „Zusammen finde ich mit den Betrieben die richtige Finanzierung und Förderung, geeignete Zulieferer und Vertriebspartner sowie die passenden Kooperationspartner.“

Studierende optimieren Projektmodell unter wissenschaftlicher Anleitung

Ist ein Projekt zur Umsetzung von 3D-Modellen zwischen Betrieb und Hochschule erst einmal theoretisch besprochen, wird es in den Studienablauf eingepasst. Die Studierenden aus den jeweiligen Fachrichtungen werden dabei durch das wissenschaftliche Hochschulpersonal angeleitet. Diese für beide Seiten fruchtbare Zusammenarbeit wird übrigens seit Beginn des Jahres 2012 durch das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen sogenannter Transfergutscheine mit Fördermitteln unterstützt.
Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff begründet das Angebot als „eine ganz konkrete Einladung an Professoren und Firmenchefs, Probleme gemeinsam zu lösen“. Wissenschaftliche Erkenntnisse und neue technische Errungenschaften werden durch die Zusammenarbeit „ganz praktisch anwendbar und kommen dann den kleinen und mittelständischen Betrieben zugute“ erläutert Dr. Matthias Zaha, Vertreter des Kompetenznetzwerks für Angewandte und Transferorientierte Forschung (KAT) an der Hochschule Merseburg, den Mehrwert der Zusammenarbeit, die  am Ende oft auch zu einer ganzheitlichen Verbesserung des zukünftigen Produktes führt. Denn hier geht es nicht allein um den reinen 3D-Druck sondern insgesamt darum, die Konstruktion, Materialauswahl und Fertigungstechnologie der mechanischen Bauteile zu optimieren“, so Zaha.

Doppeleffekt: Handwerksbetriebe lernen ihre Fachkräfte von morgen kennen

„Wir freuen uns noch über eine weitere Nebenerscheinung der Kooperation“, berichtet Jürgen Rogahn, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Halle. „Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Studierenden bekommen unsere Unternehmer hier die beste Gelegenheit, hochqualifizierte Fachkräfte aus Ihrer Region kennenzulernen.“

Ansprechpartner für Handwerksbetriebe:
Manfred Zwarg
Beauftragter für Innovation und Technologie
Tel. 0345/7798-780
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Hintergrund

3D-Modelldruck
„Durch Rapid Prototyping-Verfahren können Ideen schnell und preiswert in Prototypen und Kleinserien umgesetzt werden. Fertigungszeiten und -kosten für die Herstellung von Prototypen sind im Vergleich zu konventionellen Verfahren derzeit um bis zu 75 % geringer. In den letzten 15 Jahren sank die Entwicklungszeit beispielsweise in der Automobilindustrie von sieben Jahren auf bis unter drei Jahre“, heißt es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. „Rapid Prototyping“ bietet große Potenziale zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch:

  • kostengünstige und schnelle Fertigung von Funktionsmustern und Modellen
  • kürzere Innovationszyklen, infolge wesentlich kürzerer Entwicklungszeiten
  • effektive Fertigung von Kleinserien ohne kostenintensive Werkzeuge
  • Fehlererkennung in einer sehr frühen Phase des Entwicklungsprozesses



Transferpreis Handwerk-Wissenschaft
Besonders kreative Innovationen oder Ideen, die Handwerker und Wissenschaftler partnerschaftlich entwickeln, werden regelmäßig durch den Prof.-Adalbert-Seifriz-Preis oder „Transferpreis Handwerk-Wissenschaft“ gewürdigt, der aktuell zum 25. Mal ausgeschrieben ist. Attraktive Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro warten auf die Gewinner. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 7. Juni 2013. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen sind unter www.seifriz-preis.de  zu finden. Ansprechpartner bei der Handwerkskammer Halle ist Manfred Zwarg unter Tel. 0345/7798-780.

Bildunterschrift:
Bild : Zu sehen ist das Modell einer "Luftführung für die Fahrzeuginnenraumbelüftung", das gerade von einem 3D-Drucker hergestellt wird. Foto: Hochschule Merseburg

 

Quelle: Handwerkskammer Halle

Mit dem heutigen Tag übernimmt Olaf Schneider die Position des Geschäftsführers der EVH GmbH, einem Unternehmen der Stadtwerke Halle. Neben ihm bleibt Prof. Dr. Matthias Krause Geschäftsführer der EVH GmbH. Olaf Schneider ist 42 Jahre alt und Diplom-Wirtschaftsingenieur. Er verfügt über langjährige Erfahrungen in der Energiewirtschaft in den Bereichen Strom, Gas und Wärme. Schwerpunkt seiner bisherigen Tätigkeit waren Netz und Vertrieb.

Diese Personalentscheidung wurde im Rahmen der Schaffung einer neuen Führungsstruktur der Stadtwerke Halle getroffen, die klarer als bisher auf marktorientierte Geschäftsfelder ausgerichtet wird. Bereits am 1. Januar 2013 übernahm Jörg Schulze die Geschäftsführung der Halleschen Wasser und Stadtwirtschaft GmbH. Vinzenz Schwarz begann am 1. November 2012 sein Amt als neuer Vorstand der Halleschen Verkehrs-AG.

Weitere Informationen finden Sie unter www.stadtwerke-halle.de

Foto/Quelle: Stadtwerke Halle GmbH

 

 

 

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Torsten Vockroth
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