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Mittwoch, 27. März 2013, 19.30 Uhr, Händel-Haus, Romanisches Gewölbe

Klingender Raum, gebauter Klang.

Musik und Architektur im Mittelalter

Aus der Reihe: Musik hinterfragt

Ein Vortrag von Prof. Dr. Christian Kaden I Musikwissenschaftler, Humboldt-Universität Berlin

 

Räume sind „Resonanzkörper“ des Musizierens; nicht nur der Ton macht die Musik, auch der Raum macht den Ton. Die Verbindung zu Architekturkonzepten ist für Musik prinzipiell gegenwärtig. Die Kultur unserer Tage strebt dabei nach Standardisierungen: nach Räumen mit optimalen Halleigenschaften, die möglichst vielen Rezipienten ein gleichwertiges Hörerlebnis bieten. Mittelalterliche Musizierräume – Paläste und vor allem Kirchen – hatten mit variableren Bedingungen zu rechnen, die von Zeremoniell zu Zeremoniell, von Musizieranlass zu Musizieranlass wechselten. Dennoch waren die Räume den Sängern und Komponisten des Zeitalters so vertraut, dass sie deren Akustik für ihre Zwecke planvoll ausnutzten. Andererseits fassten sie Ihre Musik als Bauwerke auf und richteten sich am Denken von Architekten aus.

 

Der Vortrag findet am 27. März 2013 im Händel-Haus statt. Als Vortragsort dient das Romanische Gewölbe, dessen Gesteine bis ins 12. Jahrhundert datiert sind.

 

 

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

 

Informationen:

Stiftung Händel-Haus

Tel.: 0345 / 500 90 103

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Der Frühling kommt
 
 
Neue Ausstellung „Botschaften des Frühlings“ des Jobcenters Halle(Saale) und des Beruflichen Bildungswerkes e.V. Halle-Saalkreis öffnet ab Samstag ihre Türen in der Neuen Residenz.
 
Wer genug hat von den Wochen der Kälte und des Schnees und auf der Suche nach dem Frühling ist, kann diesen zumindest in Teilen ab dem  23.03.2013 in der Neuen Residenz in Halle finden. Dann startet die Themenausstellung „Botschaften des Frühlings“,die einmal mehr durch das Jobcenter Halle (Saale) und dem Beruflichen  Bildungswerk imRahmen der Arbeitsgelegenheit „Kreativwerkstatt“ ins Leben gerufen wurde. Fünf herrlichdekorierte Räume vermitteln ein frühlingshaftes Flair und laden alle Besucher zum Verweilen ein.
 
Umgesetzt wurden die Ideen erneut von 20 Langzeitarbeitslosen, die unter der Projektleitungvon Ute Friedrich die Ausstellung von der Planung bis zur Kreation begleitet haben.
„Alles was wir hier sehen, wurde von den Teilnehmern der Arbeitsgelegenheit hergestellt“,zeigt sich Friedrich zufrieden. Und so wurden aus Holz, Metall und etlichen FrühlingsblühernTraumlandschaften erstellt, die wie immer zum freien Eintritt den Besuchern ein willkommenes Ausflugsziel bieten.
 
Bereits am 22.03.2013 wurde die Ausstellung durch den Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale),Herrn Dr. Bernd Wiegand, der Geschäftsführerin des Jobcenters Halle (Saale), Frau Sylvia Tempel sowie der Geschäftsführerin des Beruflichen Bildungswerkes, Frau Iris Hillemann eröffnet.
 
„Bereits seit 2005 arbeiten wir über die Kreativwerkstatt mit dem Beruflichen Bildungswerk zusammen und können nun schon im achten Jahr die Neue Residenz in die verschiedenstenThemenlandschaften verwandeln“, erklärt Sylvia Tempel. „Es ist jedes Mal aufs Neue eine große Herausforderung, die unsere Langzeitarbeitslosen hier mit großer Bravour meistern. Mit dem Gefühl etwas zu schaffen und anderen Menschen eine Freude zu machen geben wir ihnendie Motivation die sie brauchen, um auch am Arbeitsmarkt wieder besser Fuß fassen zu können.“
 
Ab dem 23.03.2013 können die Gäste jeweils von 10:00 – 19:00 Uhr die Neue Residenz und die Ausstellung „Botschaften des Frühlings“ besuchen. „Wir hoffen, dass wir viele Menschen mit unseren Ideen erreichen und verzaubern können“, so Sylvia Tempel. Grund zu dieser Hoffnung hat sie allemal. Alleine zur letzten Ausstellung „Weihnachtliches Kaleidoskop“ kamen 15.592 Gäste.
 
Quelle: Jobcenter Halle
 

Dieser Besuch ist gut auf den Beinen: Acht Wanderer trafen am Donnerstag, 21. März (nach einem sechstägigen Fußmarsch) in der Händelstadt ein. Die Gruppe legt derzeit die erste Etappe einer Wanderoute von rund 900 Kilometern von Bad Belzig in Brandenburg bis nach Oberstdorf in Bayern zurück. Grund ist die Übergabe des Wanderwimpels für den 113. Deutschen Wandertag am 27. Juni in Oberstdorf. Auf dem Hallmarkt  begrüßte die Stadt Halle (Saale) die Gäste. Überreicht wurde den Wanderern Stocknägel von Halle, Pins mit dem Stadtwappen, Halloren Kugeln sowie praktische Turnbeutel aus dem Sortiment der Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH.

 

Warum der oliv-grüne Wanderwimpel – das Original aus dem Jahr 1952 – von Bad Belzig per pedes ins Allgäu gebracht wird, weiß Lothar Koch, Vorsitzender des Märkischen Wanderverbunds, der die Tour leitet: „Der Wimpel wird von Stadt zu Stadt weitergegeben.“ Und zwar immer von der Stadt, die der Austragungsort des vergangenen Wandertags war in die neue Stadt, in der der Wandertag stattfindet.

2012 richtete Bad Belzig den Deutschen Wandertag aus, in diesem Jahr Oberstdorf. „Die Wanderung zur Übergabe des Wimpels stellt den Abschluss des Wandertags von 2012 dar“, erklärt Koch, der vor mehr als 50 Jahren seine Passion für diese Sportart entdeckte. Es sei Pflicht und Tradition, dass der Wimpel nur nach einer Tour, die zu Fuß zurückgelegt wurde, übergeben wird.

Seinem Aufruf der gemeinsamen Tour ins Allgäu schlossen sich sieben weitere Wanderer im Alter von 58 bis 73 Jahre aus Bad Belzig, der Region Flämig sowie aus Berlin an. Hinzu kommen weitere Wander-Begeisterte, die sich auf bestimmten Streckenabschnitten der Gruppe anschließen.

In Halle begleitete Rosemarie Kleiber vom Harzklubzweigverein Halle die Truppe. Für Peter Rabenhorst, der ebenfalls auf der gesamten Tour mit dabei ist, ist Halle ein bekanntes Pflaster, mehrere Jahre hat er hier studiert.

Täglich legen die Wanderer etwa 23 Kilometer zurück. Die gesamte Strecke von Brandenburg nach Bayern ist in vier Abschnitte mit mehreren Etappen unterteilt. Weitere Stationen in Sachsen-Anhalt nach Halle sind Merseburg, Weißenfels und Naumburg-Beuditz. Danach geht´s weiter nach Thüringen.

Im kommenden Jahr wandert der Wimpel weiter – nach Bad Harzburg zum nächsten Wandertag.

Foto/Quelle:  Stadtmarketing Halle Saale

 

Leopoldina-Lecture: Gerald Haug erläutert den Klimawandel aus geowissenschaftlicher Sicht

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

 

in einer Leopoldina-Lecture spricht der Geologe Professor Gerald Haug, ETH Zürich, am Mittwoch, 27. März, in Halle über „Der Klimawandel aus geowissenschaftlicher Sicht“. Im Rahmen der Lecture wird zudem das vom halleschen Maler Uwe Pfeifer angefertigte Porträt des Leopoldina-Altpräsidenten Professor Volker ter Meulen erstmals öffentlich präsentiert. Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein.

Leopoldina-Lecture von Professor Gerald Haug – „Der Klimawandel aus geowissenschaftlicher Sicht“

mit feierlicher Enthüllung des Porträts des Leopoldina-Altpräsidenten Professor Volker ter Meulen

Mittwoch, 27. März 2013, 18.00 Uhr

Hauptgebäude der Leopoldina, Festsaal
Jägerberg 1 (vormals Moritzburgring 10), 06108 Halle (Saale)

Gerald Haug beschäftigt sich in seiner Leopoldina-Lecture mit den Klimaschwankungen während der Erdgeschichte: So war es in der Kreidezeit und im frühen Känozoikum deutlich wärmer als heute. Danach kühlte die Erde kontinuierlich ab. Besonders die dekadischen Klimaschwankungen hatten einen wesentlichen Einfluss auf den Lebensraum des Menschen und haben immer wieder die Geschichte früher Hochkulturen, etwa die der Maya, geprägt. Außerdem wendet sich Haug der Frage zu, inwieweit diese erdgeschichtlichen Prozesse durch den menschgemachten Klimawandel revidiert werden können.

Gerald Haug ist seit 2007 Professor für Klimageologie an der ETH Zürich. Er erforscht die Entwicklung des Klimas während der letzten Jahrtausende bis Jahrmillionen. Anhand von Meeres- und Seesedimenten gelang es ihm, klimatische Veränderungen in der jüngeren Erdgeschichte mittels innovativer Methoden in zahlreichen Regionen der Erde zu rekonstruieren. Für seine Forschung wurde Gerald Haug unter anderem mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. Er ist seit 2012 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Geowissenschaften.

Im Rahmen der Leopoldina-Lecture wird das vom Maler Uwe Pfeifer neu geschaffene Porträt des Altpräsidenten der Leopoldina, Professor Volker ter Meulen (Amtszeit 2003-2010), feierlich enthüllt. Mit Unterstützung des Freundeskreises der Akademie war es möglich, die jahrhundertelange Tradition der Leopoldina fortzusetzen, wonach die scheidenden Präsidenten der Akademie von einem Künstler ihrer Zeit gemalt werden.

Die Leopoldina-Lecture findet als Auftaktveranstaltung des Symposiums „Vom Higgs-Teilchen bis zur Hollywood-Animation: Neue Anwendungshorizonte der Mathematik, Natur- und Technikwissenschaften“ statt, zu dem Sie am Folgetag, Donnerstag, 28. März, ab 11.45 Uhr, ebenso herzlich eingeladen sind. Das Symposium der Mitglieder der Leopoldina-Klasse I – Mathematik, Natur- und Technikwissenschaften – versteht sich als Forum für den interdisziplinären Austausch. Fünf führende Wissenschaftler geben Einblicke in ihre Fachgebiete, unter anderem geht es um die Entdeckung des Higgs-Teilchens und die neusten technischen Entwicklungen für Filmanimationen. Das Symposium richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, an Studierende sowie an alle an Wissenschaft interessierten Bürger.

Das komplette Programm des Symposium finden Sie unter diesem Link: www.leopoldina.org/de/veranstaltungen/veranstaltung/event/2116/

Quelle: Leopodina 

Die Europäische Union unterstützt ein neues Projekt, mit dessen Hilfe in Europa ein Netzwerk naturwissenschaftlicher Lerncamps gefördert werden soll. Unter Führung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) soll damit bis 2015 die Zusammenarbeit von europaweiten Anbietern naturwissenschaftlicher Lerncampus ausgebaut werden. Initiator der Aktion ist der hallesche Uni-Didaktiker Prof. Martin Lindner. Das Projekt firmiert offiziell unter dem Titel „SCICAMP“. Die EU stellt dafür in den kommenden Jahren 450.000 Euro zur Verfügung. Ziel ist es, bei Schülern das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken und so dem Fachkräftemangel in diesem Bereich zu begegnen.

„Das Interesse an den Naturwissenschaften ist bei Schülern eher rückläufig“, sagt Projektbetreuer Christian Kubat. Dabei sind die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) für einen notwendigen Fachkräftenachwuchs von großer Bedeutung. Wissenschaftliche Lerncamps sind daher eine Möglichkeit, dem Desinteresse von Schülern durch eine angenehme und spannende Atmosphäre zu begegnen; die Schüler können ihre eigenen Forschungsfragen stellen und dazu experimentieren, gänzlich ohne Noten- oder Lehrplandruck.

Das neue Projekt verfolgt gleich mehrere Ziele. Einerseits geht es darum, ein Netzwerk zwischen den an verschiedenen Standorten in Europa ansässigen Camp-Organisatoren auf- und auszubauen. Auf diese Weise kann der Austausch zwischen den Anbietern gestärkt werden. Außerdem sollen die Camps mit lokalen Unternehmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen zusammengebracht werden. Durch diese direkten Kontakte soll es künftig einfacher möglich sein, Ideen und Forschungsergebnisse aus den Camps zum Beispiel in den Lernalltag der Schulen vor Ort einzubinden.

Das Projekt läuft bis November 2015. Um möglichst effektive Ergebnisse zu erzielen, ist eine umfangreiche Befragung der Camp-Organisatoren geplant. Außerdem soll es regionale Workshops sowie drei internationale Konferenzen geben. Sie werden in Serbien, Spanien und Deutschland stattfinden. Bereits Mitte Januar fand in Halle ein Auftakttreffen aller sieben europäischen Partner des Projekts statt. Dazu zählen Bildungseinrichtungen in Dänemark, Portugal, Spanien, Slowakei und Serbien.

Sommercamp in Halle geplant

Im Verlauf des Projekts ist auch ein naturwissenschaftliches Sommercamp in Halle geplant. Es soll erstmals vom 12. bis 16. August 2013 an der Martin-Luther-Universität stattfinden. 45 Schüler erhalten in diesem Rahmen die Gelegenheit, durch freies Experimentieren ihren Forschergeist zu entdecken. Auf dem Programm steht neben der gemeinsamen Forschung sowie Exkursionen auch eine angenehme Freizeitgestaltung mit Lagerfeuer und anderen Aktionen. Interessierte Schüler können sich dafür ab sofort beim Projektbetreuer Christian Kubat unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Bedingung: Sie sollten die 8. Klasse hinter sich haben und zwischen 14 und 16 Jahren alt sein. Die Teilnehmergebühr wird zwischen 50 und 80 Euro liegen. Genaue Informationen werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

 

Quelle: Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg

DIE WELT VERÄNDERN.

August Hermann Francke – Ein Lebenswerk um 1700

Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen zum 350. Geburtstagsjubiläum August Hermann Franckes

24. März–21. Juli 2013

Historisches Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen

ERÖFFNUNG am 23. März 2013, 11 Uhr mit einer Festrede des Bundespräsidenten Joachim Gauck im Freylinghausen-Saal des Historischen Waisenhauses

 

Bundespräsident Joachim Gauck wird am 23. März 2013 die Jubiläumsausstellung Die Welt verändern. August Hermann Francke - Ein Lebenswerk um 1700 eröffnen. Die Schau widmet sich anlässlich der 350. Wiederkehr seines Geburtstages dem Theologen, Pädagogen und Reformer August Hermann Francke (1663-1727). Über 300 wertvolle, teils herausragende Objekte verweben Franckes Lebenswelt mit seinem Lebensweg und ordnen sie in die Horizonte seiner Gegenwart ein. Im Zentrum seines Lebenswerkes, dem Historischen Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen, wird so das Panorama eines Epochenwechsels begehbar, den der pietistische Theologe von der preußischen Provinz aus entscheidend prägte.

 

Als Francke 1692 das Pfarramt an der Glauchaer Kirche und später die Professur an der Friedrichs-Universität in Halle und erhielt, stand er persönlich den gesellschaftserschütternden Nachwirkungen des bewegten 17. Jahrhunderts gegenüber. Mehr als 20 Kriege hatten die Zivilgesellschaft Europas tief verunsichert. Im Klima der Erwartung der Endzeit keimten die ersten Ideen der frühen Aufklärung, eine neue Frömmigkeit und Glaubenspraxis im europäischen Protestantismus, der Aufstieg der Naturwissenschaften und die frühe Globalisierung. Francke setzte mit der Gründung des Halleschen Waisenhauses auf ein klares, ordnendes Zukunftsprojekt. Seine gesellschaftlich breit angelegten Reformideen gründeten auf den reformatorischen Forderungen Martin Luthers und strahlten weltweit aus. Er hatte mit seinen Ideen den Kern der Bedürfnisse der Zeit getroffen. Nicht nur der preußische Hof in Berlin und Vertreter des deutschen Adels unterstützten ihn. Auch der Wissenschaftler Gottfried Wilhelm Leibniz, der russische Zar Peter der Große, die englische Queen Anne oder der dänische König Friedrich IV. waren Teil des lebendigen, weltumspannenden Netzwerkes, das die Ideen aus Halle bis in die entferntesten Weltregionen trug.

 

Welterkenntnis und Weltveränderung, Konflikte und Gewissheit, Offenheit und Abgrenzung sind die großen Themen der Zeit, die die Ausstellung spiegeln wird und in deren Atmosphäre sich Francke bewegte. Der Einblick in die Situation um 1700 wird aus politischer, sozialer, religiöser und wissenschaftlicher Perspektive gewährt. Über 50 Porträts erlauben es erstmals, die Personen kennenzulernen, die wichtige Schaltstellen im Netzwerk des Halleschen Pietismus waren. Wie sehr die Fragestellungen der heutigen Gesellschaft denen ähneln, die innerhalb des Netzwerkes Franckes im 18. Jahrhundert diskutiert wurden, wird den Besucher erstaunen: Wie organisieren wir zeitgemäße Bildungszugänge, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe?

 

Der reich bebilderte Begleitkatalog zur Ausstellung nimmt in 16 Beiträgen renommierter Wissenschaftler den interdisziplinären Ansatz der Schau auf. Im Spannungsbogen zwischen „Aufklärung“ und „Pietismus“ (Andreas Pečar, Manfred Jakubowski-Tiessen) wird August Hermann Franckes religiöse Motivation (Wolfgang Breul, Veronika Albrecht-Birkner) sowie seine Verankerung im 17. und beginnenden 18. Jahrhundert dargestellt. Erstmals wird dabei auch die Entstehung der „Marke“ Waisenhaus, die Inszenierung der Person des Stiftungsgründers sowie die Rezeption durch die Zeitgenossen (Holger Zaunstöck, Michael Wiemers, Christian Soboth) nachzulesen sein.

 

Die Welt verändern. August Hermann Francke - Ein Lebenswerk um 1700. Hrsg. von Holger Zaunstöck, Thomas Müller-Bahlke und Claus Veltmann. Halle 2013 (Kataloge der Franckeschen Stiftungen, 29).
324 S., 311 Abb., € 24,00; ISBN 978-3-447-06889-5

 

Die Jubiläumsausstellung wird überregional durch Korrespondenzausstellungen vernetzt:

7. April - 30. September | Brandenburg-Preußen Museum Wustrau

Pflichtaufgabe-Staat! Friedrich Wilhelm I. und der Hallesche Pietismus. Sonderausstellung zum 300-jährigen Thronjubiläum des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I.

28. April - 4. August | Schloss Friedenstein Gotha

gotha macht schule – Bildung von Luther bis Francke

Eröffnung: 27. April, 16.00 Uhr

5. Mai - 1. Juni | Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Altes Rathaus

Das erweckte Leipzig? Auf den Spuren August Hermann Franckes

Eröffnung: 4. Mai, 18.00 Uhr

Quelle: Franckesche Stiftungen zu Halle

www.francke-halle.de

„Blühende Vielfalt“ - Naturfotografen aus Sachsen-Anhalt laden ein

Die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V. (GDT) stellt ab Mittwoch, 20. März 2013, eine Auswahl von Fotografien im Universitätsklinikum Halle (Saale) aus. Zu sehen sind Naturfotografien, die von Mitgliedern der GDT-Regionalgruppe Sachsen-Anhalt gemacht worden sind. Die Fotos sind im Verbindungsgang zwischen Bettenhaus I und Bettenhaus II zu sehen.

Die GDT ist mit etwa 1000 Profi- und Hobby-Naturfotografen die größte Naturfotografen-Vereinigung Europas. Auf Länderebene gibt es 14 Regionalgruppen. Die GDT hat es sich zur Aufgabe gestellt, fotografisch ansprechende, aussagekräftige und biologisch einwandfreie Naturfotos unter Beachtung der geltenden Gesetze herzustellen und sie in der Öffentlichkeit zu verbreiten. So  wollen die Fotografen zu einem besseren Verständnis der Natur beitragen und für ihren Schutz werben. Die Achtung vor der Natur ist oberstes Gebot.

Dazu gehören Unternehmungen in der Natur, aber auch Bildbesprechungen, das Eintauchen in die Geheimnisse der digitalen Bildbearbeitung, die Erstellung von Audiovisionen und selbstverständlich auch Naturschutzarbeit. Die GDT-Regionalgruppe 10 für Sachsen und Sachsen-Anhalt besteht seit dem Jahr 2009. Die Mitglieder eint die Liebe zur Natur und natürlich die Leidenschaft, die Vielfalt der Natur mit der Kamera festzuhalten.  Obschon sich einzelne Fotografen auf zum Beispiel Makro-, Pflanzen- oder Vogelfotografie spezialisiert haben, sind die Naturfotografen der Gruppe doch offen für die gesamte uns umgebende Lebensumwelt.

Man kann als Naturfotograf umher streifen und auf Glückstreffer warten. Obwohl Pflanzen an ihren Standort gebunden sind, so einfach ist es doch nicht, wirklich gute und ansprechende Pflanzenfotos zu machen. Nur wenn man sich damit ganz intensiv mit den Motiven beschäftigt, kann man Erfolg haben. Dabei ist Erfolg eine Dimension, die ganz unterschiedlich definiert werden kann. Im Idealfall  geht „ein gutes Bild“  über die reine  Abbildung eines Tieres, oder einer Pflanze hinaus und umfasst  auch eine ästhetisch ansprechende Komposition. Dann besteht die Chance, dass ein solcherart „komponiertes“ Bild den Betrachter ein wenig länger fesselt und die Werbebotschaft „Natur“ damit verinnerlicht wird. Lassen Sie sich überraschen, ob das den Fotografen gelungen ist.

Mit der Ausstellung im Universitätsklinikum Halle (Saale)  werden alle Interessenten ganz herzlich eingeladen, die blühende Vielfalt vor „unserer Haustür“  etwas intensiver zu betrachten und die Schönheit und Vollkommenheit der Natur im Detail zu genießen. Besucher können sich verzaubern von der Blüte des Bärenwurz, von heimischen Orchideen oder dem Sonnentau verzaubern lassen.

Nähere Infos unter www.gdt-rg10.de

Foto: Dr. Jutta Kalbitz

Quelle: Universitätsklinikum Halle (Saale) - Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Der Beschuldigte ging am 30.10.2012 gegen 12.55 Uhr im HEP-Einkaufsmarkt auf den Geschädigten zu und bat diesen, ihm ein 2,- Euro-Stück zu wechseln.
Der Geschädigte kam dem Wunsch nach, öffnete seine Geldbörse, um das Geld zu wechseln.
Hierbei hielt er die Geldbörse in Richtung des Beschuldigten. Dabei wurde er durch den Beschuldigten abgelenkt, indem er in ein Gespräch verwickelt wurde.
Während dessen griff der Beschuldigte unbemerkt in die Geldbörse und entnahm daraus ca. 130,- Euro. Anschließend entfernte er sich. Der Geschädigte bemerkte den Diebstahl wenig später, konnte den Beschuldigten aber nicht mehr entdecken.

Wer kann angaben zu dem Beschuldigten (siehe Fotos) bzw. zu dessen Aufenthaltsort machen?

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Hinweise nimmt die Polizei unter der Tel.-Nr. (0345) 224-6295 entgegen.

Die richterliche Anordnung zur Veröffentlichung der Fotos liegt vor.

Quelle: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd - Polizeirevier Halle (Saale)

Kuratorenführung in Gertraud-Möhwald-Ausstellung

Am Sonntag, dem 24. März, um 15 Uhr, lädt die Stiftung Moritzburg zu einer Führung mit dem Kurator Philipp Jahn in die Ausstellung Gertraud Möhwald – Zum Gedenken ein. In den historischen Zimmern des Talamts erinnern ausgewählte Werke an die bedeutende Bildhauerin und Keramikerin.

"Spielplatz Orchester" im März


"Spielplatz Orchester" der Staatskapelle Halle beweist mehrmals im Jahr, dass Musik mehr Spaß macht, wenn man sie versteht. Und so lädt die Staatskapelle Halle gemeinsam mit GMD Karl-Heinz Steffens erneut am 23. März zu einer Veranstaltung innerhalb der beliebten Reihe ein, diesmal, um Béla Bartóks Werk "Der holzgeschnitzte Prinz" näher vorzustellen.


Ab 10 Uhr können Jung und Alt in der Georg-Friedrich-Händel-HALLE mehr über Bartóks Komposition aus dem Jahr 1917 erfahren und die Musik danach ganz anders erleben. Die märchenhafte Handlung des Werkes kreist um einen Prinzen, der zunächst mit einem Holzpuppen-Duplikat das Herz einer Prinzessin gewinnt. Er selbst gelangt schließlich nur umständlich durch den geheimnisvollen Wald zur Angebeteten.


GMD Karl-Heinz Steffens und die Staatskapelle werden an diesem Vormittag die Komposition im Gespräch und mit vielen musikalischen Kostproben vorstellen und dem Publikum hautnah erläutern. Ein Teil des Publikums kann dabei direkt im Orchester sitzen und den Musikern "über die Schulter schauen".

 

Der Eintritt zu "Spielplatz Orchester" ist frei.


Quelle: Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

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