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Stadt Halle/Saale

  • Die Stadt Halle (Saale) bereitet umfangreiche Investitionen in Umsetzung des Sondervermögens „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes vor. Unter Einbeziehung von Hinweisen und Anregungen der Stadtratsfraktionen hat die Stadtverwaltung eine Liste von Investitionsprojekten zur Umsetzung des Sondervermögens erarbeitet, die 40 investive Maßnahmen in Höhe von rund 126 Mio. Euro umfasst. In der Stadtratssitzung am Mittwoch, 25. Februar 2026, und zuvor in diversen Ausschusssitzungen sollen die Vorhaben im Rahmen eines Grundsatzbeschlusses beraten und beschlossen werden.

    Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt: „Das Sondervermögen ist eine große Chance für die Weiterentwicklung unserer Stadt: Wir können damit schnell, unbürokratisch und vor allem sichtbar für die Einwohnerinnen und Einwohner in unsere öffentliche Infrastruktur investieren. Ich bin davon überzeugt, dass die Verwaltung ein sehr gutes und ausgewogenes Maßnahmepaket geschnürt hat, dass auch die Hinweise und Anregungen von Stadtratsfraktionen nach Möglichkeit berücksichtigt. Unser Vorschlag setzt klare Schwerpunkte: Neben dem ‚Leuchtturmprojekt‘ Sanierung des Stadthauses, der Heimstätte unseres Stadtrates und einem der wichtigsten Gebäude der Stadt, investieren wir in Straßen und Brücken, bringen die Energiewende voran, sanieren die Feuerwehrhäuser Passendorf und Halle-Neustadt, setzen wichtige Projekte zur Digitalisierung und Verbesserung der IT-Sicherheit um und gestalten das ‚Wohnzimmer‘ unserer Stadt, unseren Marktplatz, nachhaltig, grüner und hitzeresilienter um. Und nicht zuletzt senden wir ein klares Signal an den Sport: Acht wichtige Sanierungsvorhaben, die wir aufgrund knapper Kassen immer vor uns herschieben mussten, packen wir jetzt an! Wir verbessern damit die Voraussetzungen sowohl für den Breitensport und die Nachwuchsarbeit wie auch für den Leistungs- und Spitzensport.“

    Das Land Sachsen-Anhalt hat im Dezember 2025 mit dem Infra-SVG die rechtliche Grundlage für die Umsetzung des Sondervermögens geschaffen. Der Stadt Halle (Saale) steht gem. § 7 Infrastruktur-Sondervermögensgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (Infra-SVG) ein kommunales Pauschalbudget in Höhe von rund 116,6 Mio. Euro zur Verfügung. Des Weiteren plant die Stadt mit Fördermitteln in Höhe von rund 9,5 Mio. Euro. Alle Maßnahmen müssen in den Jahren 2026 bis 2036 gegenüber der Investitionsbank Sachsen-Anhalt vollständig angezeigt und bis spätestens 2042 umgesetzt werden.

    Mit dem Maßnahme-Katalog schlägt die Stadtverwaltung dem Stadtrat nun vor, die Mittel in Höhe von 126 Mio. Euro schwerpunktmäßig für die grundhafte und energetische Sanierung des Stadthauses als Leuchtturmprojekt, die klimaresiliente Neugestaltung des Marktplatzes, den Bevölkerungsschutz, die Energie- und Wärmeinfrastruktur, die Verkehrsinfrastruktur im Zusammenhang mit der Energiewende sowie für Investitionen in Sportanlagen, Spielplätze und die Digitalisierung einzusetzen.

    Die Liste umfasst gemäß den LuKIFG-Förderbereichen unter anderem folgende Einzelinvestitionen (Auswahl; in Mio. Euro):

    • Sanierung öffentlicher Gebäude: Grundhafte Sanierung des Stadthauses (33 Mio. Euro)
    • Bevölkerungsschutz: Sanierung und Erweiterung der Freiwilligen Feuerwehren

    Halle-Neustadt (4,5) und Passendorf (4,5); Sanierung von Lager- und

    Archivräumen des Katastrophenschutzes in der Barbarastraße (2)

    • Energie- und Wärmeinfrastruktur: Elektrifizierung der Ziegelwiese und des

    Riveufers (zusammen 2,4)

    • Verkehrsinfrastruktur: u.a. Begleitung des Kommunalen Wärmeplans durch

    Straßensanierung und Begrünung in zwei Clustern primär im Mediziner-Viertel

    und in der südlichen Innenstadt (zusammen 25,7); grundhafter Ausbau von

    Schieferstraße (4,6), Äußere Radeweller Straße (2,5), Äußere Hordorfer Straße

    (2)

    • Infrastruktur: Kimaresiliente Neugestaltung des Marktplatzes mit Wettbewerb,

    Brunnenanlage, Grüngestaltung (2,5)

    • Sanierung von Sportanlagen: u.a. Sanierung der Sporthalle MT 90 im

    Sportkomplex Robert-Koch-Straße (5,6); Sanierung der Werferhalle im

    Sportkomplex Brandberge (2,8); Sanierung Umkleide- und Sanitärbereich,

    Tribüne und Dach Funktionsgebäude des VfL Halle 96 (1,5); Umwandlung

    Hartplatz in Kunstrasenplatz beim Polizeisportverein (1,14); Sportanlage Lettin –

    Sanierung Laufbahn (0,48)

    • Sanierung öffentlicher Gebäude/Kultureinrichtungen: Investitionsvorhaben

    Siedehaus VI im Saline-Ensemble (0,4)

    • Digitalisierung: u.a. Druck-, Scan- und Multifunktionslösung u.a. zur

    Unterstützung der Einführung der eAkte in der Verwaltung (2,25)

     

    Quelle: Stadt Halle(Saale)

  • Bereits im Jahr 2022 hat die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH (HWS) das Projekt „Energieautarkes Klärwerk“ gestartet. Im Rahmen dieser Maßnahme fließen nun weitere Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in die Stadt Halle(Saale).

    Dr. Steffen Eichner, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, wird am Donnerstag, 17. April 2025, 10 Uhr, auf dem Areal der Kläranlage Nord, Zum Teich 6, 06120 Halle (Saale), zwei Fördermittelbescheide übergeben.

    Für die Stadt und die Stadtwerke werden Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt, Peter Günther (Geschäftsführer der HWS) und René Walther (Geschäftsführer der Stadtwerke Halle GmbH) die Fördermittelbescheide entgegennehmen.

    Das Projekt „Energieautarkes Klärwerk“ ist Teil des Aktionsplans „Roadmap Klimaneutralität“ der Energie-Initiative Halle. Darin haben sich die Stadt sowie hallesche Unternehmen und Organisationen zusammengeschlossen, um gemeinsam Projekte auf dem Weg zur Klimaneutralität zu verwirklichen. Die relevanten Handlungsfelder umfassen verschiedene  Sektoren wie Energie, Industrie, Verkehr, Abfall und Gebäude.

     

    Quelle: Stadt Halle(Saale)

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