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Mit  schönen Dingen Gutes tun -  so heißt die Kooperation zwischen dem Lionshilfswerk Bayern Süd und der Fa. Giloy. Mit dem Verkauf eines attraktiven und eigens für diesen Zweck entwickelten Schmuckstückes wird mit einem Spendenanteil die weltweite Kampagne zur Bekämpfung der Blindheit „Sight First“ unterstützt. Dieser Aktion schließt sich unser

Lions-Club Halle Dorothea-Erxleben  an.

Zu einem Preis von 99 € kann das Schmuckstück, eine Kette mit einem Schlüssel aus 925 Sterlingsilber und einem Zirkonia-Stein  ab sofort im Geschäft von Juwelier WEISS Halle, Kleinschmieden 6 oder über die Internetseite

www.uhren-weiss.de erworben werden.

Davon gehen 50% an den Förderverein Lions Club Halle – Dorothea Erxleben e.V. zur Weiterleitung an das Hilfswerk der deutschen Lions e.V. für das internationale Projekt „Sight First“. Diese Gelder werden für die Ausbildung von afrikanischen Augenärzten verwendet sowie für gezielte Behandlungseinsätze zur Beseitigung der Blindheit in Afrika. Der Lions Club International hat bei der Unterstützung von Hilfsprojekten einen hohen Bekanntheitsgrad und  seine Mitglieder sind extrem engagiert.

 Entsprechend den Netzwerkgedanken der Lions- Clubs hoffen alle Beteiligte, dass sich in Zukunft weitere Bereiche der helfenden Idee anschließen und das gemeinsame Projekt „Sight First „ unterstützen.

Quelle: Lionsclub Dorothea Erxleben

 

Dritter Vortrag der GfW-Reihe „Lebenswelt sichern – Gefahren abwehren“

Trotz Strukturreform: Genügend Soldaten für die Deiche

Oberst Claus Körbi: Bei guter Zusammenarbeit ist vieles möglich

Was es heißt, gegen Hochwasser zu kämpfen, hat Oberst Claus Körbi selbst er­lebt: Dreimal war er „mit auf dem Deich“, an Oder, Elbe und Schwar­zer Elster. Als Kom­­man­deur des Landeskommandos Sachsen-Anhalt erklärte er gestern im Stadt­­haus von Halle (Saale) die Rolle der Bundeswehr nach de­ren Strukturreform und ihre Möglichkeiten zur Amtshilfe bei Ka­tastrophen und Großscha­dens­ereignissen. Sein Fazit: Trotz der verringerten Mannschaftsstärke „würden wir eine El­be-Katastrophe wieder in den Griff kriegen“. Dabei komme es vor allem auf die Zu­sam­menarbeit aller beteiligten Behörden und Hilfsorganisationen an: „Keiner kann alles, aber zusammen können wir viel.“

Es war der dritte Abend der Wintervortragsreihe „Le­bens­welt sichern – Gefahren abwehren“ der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik, Sektion Halle (Saale) und ihrer Koo­pe­ra­tions­part­ner. Körbi schilderte bildhaft und einprägsam die veränderte Struktur der Bun­des­wehr mit ih­ren zukünftigen Stand­or­ten, Kräften und Fähigkeiten und umriss die Möglichkeiten und Gren­zen der Amtshilfe, die in Unglücks- und Ka­ta­­stro­phen­fällen realisierbar ist: Reservisten in Re­gio­nalen Sicherungs- und Unterstützungskräften (RSU) in Sachsen-Anhalt in Kompaniestärke sol­len künftig ergänzend zu Bezirks- und Kreisverbindungskommandos die nicht mehr ver­füg­ba­ren Wehrpflichtigen im Rah­men der Katastrophenhilfe ersetzen.

„Die Mittlerfunktion zwischen Bundeswehr und Gesellschaft, die bisher die Wehr­pflich­tigen innehatten, müssen jetzt die Reservisten wahrnehmen“, sagte der Re­fe­rent. 45 Dienstposten gebe es in seinem Stab „für Reservisten aller Dienstgrade.“ Ganz neu sei auch der Begriff des „Heimatschutzes“ als gesamtstaatliche Aufgabe auf deut­schem Hoheitsgebiet, zu dem unter anderem der Katastrophenschutz ge­rech­net werde. Bei der Strukturreform sei das Land Sachsen-Anhalt recht gut weg­ge­kom­men: „Als eines von wenigen Flächenländern haben wir keine Standorte verloren, wenn auch in Weißenfels etwa 800 Leute weniger beschäftigt sein wer­den“, erläuterte Körbi. Damit sei die Bundeswehr auch nach der Strukturreform, die hier mit dem Aufstellungsappell der RSU-Kompanie am 12. September 2013 in Burg in Kraft gesetzt wer­de, dank ihrer 4.500 Beschäftigten der drittgrößte Arbeitgeber Sachsen-Anhalts.

Foto: HP KB

Quelle: GfW-Sektion Halle

 

Weniger Strahlung bei höherer Präzision

Das Radiologische Zentrum im Diakoniekrankenhaus hat einen neuen Computertomographen

In der vergangenen Woche wurde im Radiologischen Zentrum des Diakoniekrankenhauses ein neuer Computertomograph (CT) in Betrieb genommen. Mit diesem Gerät wertet das Krankenhaus seine im Einsatz befindliche technische Ausstattung deutlich auf. Der neue CT zeichnet sich vor allem durch eine integrierte Echtzeitmodulation der Strahlendosis aus. Dabei errechnet das Gerät während des Scans die für die Untersuchung nötige Strahlendosis in Abhängigkeit von den Körpermaßen des Patienten. So werden diese nur der Strahlung ausgesetzt, welche für die jeweilige Untersuchung unbedingt notwendig ist. Zudem kann die Strahlendosis  durch den Einsatz einer speziellen Berechnungssoftware (Iterative Reconstruction in Image Space – kurz IRIS) bei gleichbleibender diagnostischer Bildqualität noch weiter herabgesetzt werden.

Auch in anderen Details ist der neue CT komfortabler. So ist mit dem Gerät nicht nur die Untersuchungszeit insgesamt kürzer, insbesondere älteren Patienten wird die Lagerung zudem durch einen tiefer liegenden Behandlungstisch erleichtert.

Bereits zwei Wochen zuvor wurde im Tochterunternehmen des Diakoniewerks, der Poli Reil, nach zweimonatiger Umbauzeit die neu ausgestattete Röntgenabteilung offiziell übergeben. Hier war die durchgehende Digitalisierung Schwerpunkt der Umbau-maßnahmen, welche mehr als 290.000 EUR kosteten. Die jetzt mögliche, direktere Kommunikation der Ärzte in der Poliklinik ermöglicht durch sofortige digitale Bildverarbeitung eine schnellere Behandlung von Patientinnen und Patienten.

Die Röntgenabteilung in der Poli Reil ist sehr eng mit dem Radiologischen Zentrum im Diakoniekrankenhaus verbunden. Mit der neuen Technik können vielfältige und komplexe Anfragen von niedergelassenen Ärzten aus dem gesamten Stadtgebiet und Umland erfüllt werden.

 

BU: Chefärztin Frau Dr. med. Kathrin Ruschke - im hintergrund ist das alte CT zu sehen (c) Markus Scholz

Quelle: Diakoniewerk Halle

Am Mittwoch, den 27. März 2013, laden die Kinder der Kindertagesstätte im Diakoniewerk und deren Eltern zum Osterbasar ein. Zwischen 10 und 11:30 Uhr können im Bereich des Haupteingangs des Diakoniekrankenhauses, Mühlweg 7, Kuchen und von den Kindern gebastelte Osterdekoration erworben werden. Das Geld wird verwendet für ein neues Klettergerüst. Das alte musste nach mehr als 15 Jahren gesperrt werden, da es nicht mehr sicher war. Die neue Spiellandschaft mit verschiedenen Holzelementen kostet 10.000 EUR. Zur Finanzierung fehlen der Kindertagesstätte 2.000 EUR Diese sollen per Spenden gesammelt werden.

Die Kinder tragen einen eigenen Teil zur Spendenaktion bei und haben Eier bemalt sowie kleine Osterdekorationen gebastelt. Die Ergebnisse können auf dem Osterbasar erworben werden. Bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee besteht auch die Möglichkeit mit den Kindern, Eltern sowie Betreuungspersonal ins Gespräch zu kommen und mehr über die geplante Spiellandschaft zu erfahren.

Wer den Vormittagstermin nicht wahrnehmen kann hat Gelegenheit ab 15 Uhr in der Kindertagesstätte selbst, Burgstraße 45 b, Osterdekoration oder Kuchen zu erwerben.

Spenden sind auch per Überweisung möglich:

Konto 1 561 573 014

KD-Bank, BLZ 350 601 90

Kennwort „Spielplatz KiTa“

Quelle/Foto: Diakoniewerk 

 

 

Dr. Friedrich Ernst ist seit März neuer Direktor der Medizinischen Klinik der Berufsgenossenschaftlichen (BG) Kliniken Bergmannstrost Halle. Mit seiner Berufung folgt der 47-jährige Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologe auf Privatdozent Dr. Jürgen Barth. Barth hatte die Medizinische Klinik an den BG Kliniken maßgeblich aufgebaut, kann jedoch aus gesundheitlichen Gründen seiner Funktion als Direktor nicht mehr nachkommen. „Mit Dr. Ernst haben wir einen sehr erfahrenen Arzt und Kollegen aus unserem Haus gewinnen können“, so Geschäftsführer Dr. Hubert Erhard. Die Medizinische Klinik ist eine von insgesamt elf Fachkliniken an den BG Kliniken Bergmannstrost.

 

1965 im mittelfränkischen Neuendettelsau geboren, absolvierte Ernst an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg von 1987 bis 1993 sein Medizinstudium. Seine beruflichen Stationen führten den Mediziner 1993 an das städtische Klinikum Karlsruhe, bevor er 1995 an die Universitätsklinik Halle wechselte. Von 2000 bis 2004 arbeitete der angehende Internist an der Helios-Klinik Schkeuditz. In dieser Zeit legte er erfolgreich seinen Facharzt für Innere Medizin ab und spezialisierte sich auf den Bereich der Gastroenterologie. Ab 2005 arbeitet er als Oberarzt in der Medizinischen Klinik im Bergmannstrost, die er seit Oktober 2012 als ständiger Vertreter des Direktors leitete.

 

Insgesamt umfasst die Medizinische Klinik im Bergmannstrost 80 Betten. Hier werden alle akuten und chronischen Erkrankungen der inneren Organe behandelt. Hierzu zählen Herz- und Gefäßkrankheiten, Erkrankungen der Leber und des Magen-Darm-Traktes sowie Krankheiten der Gallenwege und der Nieren. Sämtliche Stoffwechselerkrankungen, Infektionskrankheiten, Vergiftungen und Ernährungsstörungen fallen ebenso in das Behandlungsfeld wie rheumatische Erkrankungen und Erkrankungen des Blutes. Mit Blick auf die Internistischen Berufskrankheiten steht vor allem die Pulmologie, die sich mit Erkrankungen der Lungen und Bronchien beschäftigt, im Mittelpunkt.

 

Die BG Kliniken Bergmannstrost gehören mit ihren 558 Betten zu den modernsten Traumazentren in Deutschland. Rund 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Als Spezialklinik insbesondere für Unfall-, Schwerstbrand- und Wirbelsäulenverletzte sowie mit ihrem Querschnittzentrum, dem Neurozentrum und Zentrum für Septische Chirurgie behandelt sie Patienten auf höchstem medizinischen Niveau. Darüber hinaus stehen die berufliche Rehabilitation und die Wiedereingliederung in das Arbeits- und Lebensumfeld im Vordergrund. Getreu dem Motto „Helfen und heilen mit allen geeigneten Mitteln.“

 

Die BG Kliniken Bergmannstrost Halle gehören zum Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung (KUV). Deutschlandweit umfasst der KUV insgesamt elf Kliniken und zwei Unfallbehandlungsstellen. Mit über 10 000 Mitarbeitern, rund 115 000 stationären und 335 000 ambulanten Behandlungsfällen pro Jahr ist der KUV einer der größten Klinikverbünde in Deutschland.

 

Foto: Dr. med. Friedrich Ernst

Quelle: Bergmannstrost

Quelle : Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost

Auch im Bereich der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd tragen die Plüschteddys jetzt die blaue Uniform. Mit dieser neuen Kollektion wird die seit Jahren bewährte Initiative der Polizeiseelsorge fortgesetzt.
 
Über den Erlös von zwei verkauften Bären wird ein weiteres dieser Kuscheltiere finanziert, das dann auf einem Funkstreifenwagen mitfährt. Sind bei polizeilichen Einsätzen Kinder von besonders bedrückenden Ereignissen betroffen, werden die Bären als "Seelentröster" an die Kleinen verschenkt.
 

Am Mittwoch dem 20. März 2013 werden die neuaufgelegten Polizeiteddys in der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd - 06110 Halle, Merseburger Straße 6 der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Ab 10:00 haben die Bürger der Stadt Halle, die Möglichkeit sich gleich ein Exemplar (zum Preis von 15 Euro) zu sichern.

 

Polizeiseelsorgerin Thea Ilse, die diese Initiative seit langem begleitet, wird ebenfalls anwesend sein.

 

Ab der nächsten Woche ist es auch in den folgenden Polizeirevieren möglich, solch einen Bären zu kaufen (ebenfalls für 15 Euro).


Der Erwerb ist an folgenden Orten werktags zwischen 9 und 14 Uhr möglich:

 

  •  Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd, 06110 Halle, Merseburger Straße 6
  •  Polizeirevier Halle, 06130 Halle, An der Fliederwegkaserne 17
  •  Polizeirevier Saalekreis, 06217 Merseburg, Hallesche Straße 96/98
  •  Polizeirevier Burgenlandkreis, 06667 Weißenfels, Langendorfer Str. 49
  •  Polizeirevier Mansfeld-Südharz, 06295 Eisleben, Friedensstraße 7

 

 

Quelle: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd

Der große ökumenische Dialog - Bischöfin Ilse Junkermann und Bischof Dr. Gerhard Feige im Gespräch
 

Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, die evangelische Landesbischöfin und den katholischen Bischof zusammen hautnah zu erleben?

Das nächste Montagsgespräch macht es möglich.

 

Welche Zukunft hat die Kirche? Wie sieht das ökumenische Verhältnis nach 2017 aus? Welche Fehler muss die Kirche sich eingestehen und welche sollte sie vermeiden? Welche Chancen hat die Ökumene trotz unterschiedlichem Sakraments- und Amtsverständnis? Welchen Herausforderungen muss sich die Kirche in Zukunft stellen? Welche Antworten haben beide Kirchen auf Missbrauchsskandale, Diskussionen um die Kirchensteuer und Kirchenaustrittsbewegungen? Welche Erwartungen werden an den neuen Papst gerichtet?


Diese und andere Fragen sollen in diesem großen ökumenischen Dialog zur Sprache kommen.
Bringen Sie Ihre ganz persönlichen Anfragen an die Bischöfe mit und nehmen Sie teil an einem wichtigen klärenden Gespräch!

 


Montag, den 15.04. , um 20 Uhr in der Pauluskirche

 

Quelle/Foto: Evangelischer Kirchenkreis Halle Saalkreis

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte...

 

[Halle] … so zumindest ein bekanntes Sprichwort. Nicht jeder Schnappschuss wird dies von sich behaupten können. Trotzdem ist diese Wirkung von Bildern sicherlich ein Grund dafür, dass insbesondere junge Menschen ihrer Sicht auf die Welt und ihren Visionen mittels Fotografie Ausdruck verleihen. Solch eine kreative Auseinandersetzung mit sich und seiner Umwelt will der neu ins Leben gerufene Medienkunst- und Förderpreis des Evangelischen Kirchenkreises Halle-Saalkreis fördern. Junge Menschen sind dazu eingeladen, ihr eigenes Weltbild und christliche Wertvorstellungen zueinander ins Verhältnis zu setzen.

 

Anspruchsvoll ist daher auch das künstlerische Anliegen. Die Teilnehmenden stehen vor der Herausforderung etwas wenig greifbares wie die Bedeutung von Glaube und Spiritualität im gesellschaftlichen Miteinander fotografisch umzusetzen. Mit dem weit gefassten Thema „PROZESS“ wurde den Künstlerinnen und Künstlern in der ersten Preisperiode hierfür der nötige Freiraum eingeräumt. Ob die Fotografen konfessionell gebunden sind oder nicht, ist dabei übrigens völlig unerheblich.

 

Ab dem 15. März 2013 können alle Interessierten mit Einzelbildern oder einer Fotoserie sich an dem Wettbewerb beteiligen. Eine Jury aus namhaften Kunstschaffenden sowie Medienvertretern und Kirchführung wird über Nominierung sowie Preisvergabe des mit insgesamt 2.500 Euro dotierten Preises mehrheitlich entscheiden. Der Einsendeschluss (Posteingang) ist der 15. Juni 2013.

 

Weitere Infos zum Kunst- und Förderpreis, der anschließenden Ausstellung sowie notwendige Dokumente und mögliche Ansprechpartner finden Sie unter: www.medienkunstpreis.info.

 

Quelle:  Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

Prominente Unterstützer und Spender beim HALLIANZ Spendenlauf für den HALLIANZ Jugendfonds!

Hallesche Aktionen zur Internationalen Woche gegen Rassismus am 21. März

Am 21. März 2013 findet von 10 bis 18 Uhr auf dem oberen Boulevard bereits zum 2. Mal der Spendenlauf „Startschuss für Toleranz“ zugunsten des HALLIANZ Jugendfonds für Demokratie und Toleranz statt. Die Organisatoren rufen alle Hallenserinnen und Hallenser auf, sich am Spendenlauf zu beteiligen, um hallesche Kinder- und Jugendprojekte für Demokratie und Toleranz zu unterstützen und persönlich Gesicht für eine weltoffene Stadt Halle (Saale) und gegen Rassismus zu zeigen.

Unter den Läufern sind auch bekannte Hallenserinnen und Hallenser, wie der Präsident des Halleschen Fußballclubs HFC, Dr. Michael Schädlich, der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt, Mirko Petrick, sowie Profisportler des HFC oder der LIONS-Basketballfrauen. Außerdem laufen Schüler verschiedener Schulen und Aktive aus Vereinen mit.

Wir zeigen, dass beim HFC Rassismus keinen Platz hat. Im Nachwuchsbereich sind bei uns Spieler aus 20 Nationen aktiv. Da ist für uns ein Engagement für Toleranz und Vielfalt selbstverständlich!“, so Herr Dr. Schädlich.

Neben den zahlreichen Einzelspendern unterstützen auch hallesche Unternehmen den HALLIANZ Spendenlauf, wie der WOSZ Fan-Shop mit 1.000 Euro, die ÖSA-Versicherungen mit 300 Euro sowie die Plasma Service GmbH, die Deloitte & Touche GmbH oder die Günther Papenburg AG. Weitere Spender, egal ob Einzel- oder Unternehmensspender, sind herzlich willkommen!

Auf das beste Lauf-Team, die beste Schulklasse und die besten Einzelläufer warten zudem attraktive Preise, z.B. Freikarten, Schnuppertrainings mit den Halleschen Basketballfrauen LIONS oder auch Zauberlernkästen für die Jüngsten!

Die Veranstalter des Spendenlaufs erwarten über 150 Läuferinnen und Läufer, die am 21. März 2013 zugunsten des HALLIANZ Jugendfonds aktiv werden.

Der Startschuss findet um 10 Uhr am Riebeckplatz statt. Insgesamt umfasst die Laufstrecke in der oberen Leipziger Straße eine Länge von 450 Metern. Die Laufrunde startet und endet am Riebeckplatz. Wann und wie viel gelaufen wird, entscheidet jede Starterin bzw. jeder Starter selbst. Für heiße Getränke sorgt das Veranstalterteam!

Jede Läuferin bzw. jeder Läufer sucht im Verwandten- oder Freundeskreis oder bei Geschäftsinhabern Sponsoren, die pro gelaufene Runde einen frei wählbaren Betrag spenden. So kann man soziale und demokratische Verantwortung zeigen und gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit tun.

Die Anmeldung zum Spendenlauf ist bis zum 20.03.2013, 12 Uhr online möglich unter www.hallianz-fuer-vielfalt.de/spendenlauf oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kurzentschlossene können sich auch unter Tel.: 0345/ 200 28 10 oder am 21. März direkt im Meldebüro, Leipziger Straße 82, anmelden.

Der HALLIANZ-Spendenlauf ist eingebettet in die Internationale Woche gegen Rassismus und ein Höhepunkt in der lokalen Bildungswoche „Respekt2 - Eine zweite Woche für mehr Vielfalt“, die vom 18.3. – 23.3.2013 in der  Leipziger Straße 36 mit Ausstellungen, Workshops, Filmen und Lesungen zur Auseinandersetzung mit Rassismus, Weltoffenheit und Toleranz auffordert.

Der HALLIANZ Jugendfonds ist Teil des Lokalen Aktionsplans HALLIANZ für Vielfalt, der unterstützt durch das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“, in Halle durchgeführt wird. Dabei geht es darum, lokale Initiativen für Demokratie, Zivilcourage und Toleranz zu fördern.  Die Erlöse des HALLIANZ Spendenlaufes fließen zu 100% in den HALLIANZ Jugendfonds und tragen dazu bei, kleine Projekte von Schülern, Lehrern und engagierten Bürgern z.B.  für Ausstellungen, Demokratieworkshops oder Zeitzeugengespräche zu ermöglichen.

Kontakt:

Hallianz Jugendfonds für Demokratie und Toleranz

c/o Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.

Karen Leonhardt

Leipziger Straße 37

06108 Halle (Saale)

www.hallianz-fuer-vielfalt.de

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Spendenkonto:

Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.

Verwendungszweck: „Hallianz Jugendfonds“

Saalesparkasse

Konto: 388 30 66 66

BLZ: 800 537 62

 

Quelle/Foto: Freiwilligen-Agentur Halle

Die Chancen auf eine gute und lange Gesundheit hängen wesentlich von der sozialen Position von Jugendlichen bzw. ihren Eltern ab. Die Ergebnisse der neuen HBSC Studie 2010 belegen, dass Heranwachsende mit einer niedrigeren Schulbildung häufiger ihre Gesundheit schlechter einschätzen als Kinder und Jugendliche mit einem höheren Bildungsniveau. Das Gesundheitsverhalten spielt dabei eine große Rolle, vor allem Mädchen aus bildungsferneren Schulen rauchen und trinken oftmals häufiger und ernähren sich ungesünder, was letztlich zu einer schlechteren Gesundheit der Jugendlichen beiträgt.    

Die Studie zum Gesundheitsverhalten von Schulkindern wurde unter Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation WHO in etwa 40 Ländern und Regionen Europas und Nordamerikas durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf Geschlechterunterschieden. Der Abschlussbericht der aktuellen Erhebungswelle ist heute (11. März 2013) im Verlag Beltz-Juventa erschienen. Neben der Universität Halle (Institut für Medizinische Soziologie; Direktor Professor Dr. Matthias Richter, Mitarbeiterin Irene Moor), setzt sich das nationale Forschungsteam aus Forschern der Universität Bielefeld (Koordination), Universität Hamburg, der Technischen Universität Dresden und der Fachhochschule Frankfurt am Main zusammen.

„Armut und soziale Ungleichheit machen krank“, sagt Professor Dr. Matthias Richter. Zwar weisen Kinder und Jugendliche überwiegend eine gute Gesundheit auf, allerdings wirkt sich der soziale Status und die daraus resultieren Lebensbedingungen und Verhaltensweisen bereits in dieser Lebensphase deutlich auf die ihre Gesundheit aus. Das Aufwachsen in gesellschaftlicher Benachteiligung habe auch im weiteren Lebenslauf Einfluss auf die Gesundheit der Betroffenen. „Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen, sind gesundheitlich benachteiligt.“ Dabei sind sozial benachteiligte Jungen häufiger verhaltensauffällig und Mädchen adipöser als Jungen.

Gesundheitliche Ungleichheiten

In der nun aktuellen HBSC-Studie 2010, deren Ergebnisse gerade veröffentlicht worden sind, wurden der familiäre Wohlstand und das Bildungsniveau der befragten Jugendlichen untersucht und in einen Zusammenhang mit dem Gesundheitsverhalten gesetzt. Um die Gesundheit zu bewerten, wurde nach der Selbsteinschätzung der Gesundheit, psychosomatischen Beschwerden und Lebenszufriedenheit gefragt. Festgestellt werden konnte, dass Jungen mit einem hohen familiären Wohlstand eine deutlich höhere Lebenszufriedenheit haben, weniger Unterschiede gab es bei der Einschätzung der subjektiven Gesundheit und psychosomatischen Beschwerden. „Mädchen jedoch schätzen bei geringem sozialen Wohlstand ihre Gesundheit deutlich schlechter ein“, stellte Irene Moor fest. Außerdem geben sie mehr psychosomatische Beschwerden und eine geringere Lebenszufriedenheit an. Deutlicher zeigte sich die Benachteiligung in Hinblick auf die Schulbildung. Je niedriger das Bildungsniveau, umso beeinträchtigter ist die Gesundheit. Hauptschülerinnen schätzen ihre Gesundheit schlechter als Gymnasiastinnen ein, haben eine geringer Lebenszufriedenheit und mehr psychosomatische Beschwerden.

Gesundheitsverhalten

„Heranwachsende mit niedrigerem Bildungsniveau weisen insgesamt ein schlechteres Gesundheitsverhalten auf“, mussten die Wissenschaftler feststellen. Hauptschüler/innen rauchen im Vergleich zu Gymnasiasten/Innen häufiger, trinken häufiger Alkohol und berichten häufiger von Rauscherfahrungen. Zudem verbringen Jungen und Mädchen mit einem niedrigen Bildungsniveau mehr Zeit vor dem Fernseher und gehen häufiger ohne Frühstück zur Schule.  Das Gesundheitsverhalten beeinflusst maßgeblich die Selbsteinschätzung der Gesundheit durch die Jugendlichen. „Insgesamt scheint das Bildungsniveau einen höheren Einfluss auf das Gesundheitsverhalten und die Selbsteinschätzung der Gesundheit zu haben als der familiäre Wohlstand“, stellt der Medizinsoziologe Professor Richter fest. Für die Wissenschaftler ist es wünschenswert, dass besonders Hauptschüler/innen mehr präventive Angebote erhalten würden, die das Gesundheitsverhalten beeinflussen.

Weitere Informationen:

Weitere Ergebnisse zu verschiedenen gesundheitsrelevanten Themen im Kindes- und Jugendalter, die von verschiedenen Gesundheitsver-haltensweisen (z. B. Bewegungs- und Ernährungsverhalten, Medienkonsum) bis hin zu schulischen Aspekten oder auch zu Unfallhäufigkeit und Mobbing reichen, können in dem erschienenen Abschlussbericht unter dem Titel „Gesundheit und Gesundheitsverhalten im Geschlechtervergleich“ im Verlag Beltz-Juventa erhalten werden.

 

Neben dem Abschlussbericht hat das HBSC-Team Deutschland kürzlich Trendanalysen anhand der HBSC-Daten 2001/2002, 2005/2006 und 2009/2010 veröffentlicht. Diese geben einen tieferen Einblick in Veränderungen von Gesundheit und Gesundheitsverhalten Jugendlicher über die Zeit und sind nachzulesen in einem Sonderheft der Fachzeitschrift „Das Gesundheitswesen“.

 

Weitere Informationen im Internet:

www.hbsc-germany.de/downloads/

Buchpublikation: http://www.beltz.de/de/beltz-juventa/juventa-fachbuch/katalog/titel/gesundheit-und-gesundheitsverhalten-im-geschlechtervergleich-1.html

Trendanalyse: https://www.thieme-connect.de/ejournals/issue/10.1055/s-002-23515  

 

Quelle: Universitätsklinikum Halle (Saale) - Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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