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IHK & Handwerkskammer

IHK & Handwerkskammer (116)

Erneuerbare-Energien-Gesetz:

EEG-Befreiung für Industrie weiterhin notwendig

Die Befreiung energieintensiver Unternehmen von der Umlage des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist aus Sicht der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) weiterhin notwendig. „Mit dem gegenwärtigen Fördersystem für Ökostrom drohen die Strompreise weiter aus dem Ruder zu laufen. Deshalb muss das EEG endlich vom Kopf auf die Füße gestellt werden“, betont der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Schröter.

Die Ausnahmen für im internationalen Wettbewerb stehende Unternehmen seien solange notwendig, bis die deutschen Strompreise international wettbewerbsfähig sind. „Dabei helfen keine Neiddebatten zu Lasten der Industrie. Vielmehr gehört die politisch verbriefte 20-jährige Einnahmegarantie für Ökostromproduzenten abgeschafft“, betont Schröter. Deutschland habe derzeit die höchsten Strompreise in ganz Europa wegen der hohen staatlichen Steuern und Abgaben, wie Mehrwertsteuer, EEG-Umlage, Energiesteuer oder der Offshore-Haftungsumlage. Hier bestehe dringender Handlungsbedarf, die Stromverbraucher zu entlasten. „Dies ist kein Votum gegen den Ausbau erneuerbarer Energien“, so Schröter weiter. „Für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung brauchen wir in Deutschland einen gesunden Energiemix.“ Hier würden die erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle spielen, ihr weiterer Ausbau müsse sich jedoch an den Markterfordernissen orientieren.

Die IHK-Vollversammlung hatte Mitte März mit einem 10-Punkte-Papier für eine sichere, nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung für Bürger und Unternehmen beschlossen. Weitere Informationen unter www.halle.ihk.de, Dokument-Nr. 11175.

Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) sieht sich durch aktuelle Studien in ihrer Kritik an den Plänen zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes bestätigt. Aktuellen Medienberichten zufolge zeigen Statistiken der Bundesagentur für Arbeit, dass die sogenannten Hartz-IV-Ausgaben durch die Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohnes in Höhe von 8,50 weit weniger sinken würden als bisher behauptet.

 

Für den ehrenamtlichen Einsatz von Unternehmern in der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) macht sich IHK-Präsidentin Carola Schaar stark. „Wie wichtig der Zusammenhalt in der Gesellschaft ist, hat die Flutkatastrophe in Sachsen-Anhalt gezeigt. Es ist beeindruckend, wie die freiwilligen Fluthelfer – darunter sehr viele Unternehmer – zusammen gestanden haben. Dieses Wir-Gefühl wollen wir aufgreifen und nochmals ausdrücklich für die Mitarbeit in der IHK werben“, betont Schaar anlässlich der IHK-Vollversammlungssitzung in Halle.

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Thomas Keindorf, Präsident der Handwerkskammer Halle (Saale) kritisiert die stark gesunkene Investitionsquote der sachsen-anhaltinischen Städte und Gemeinden. Während sich die Ausgaben für Personal ständig erhöhen, würden die kreisfeien Städte und die Landkreise Sachsen-Anhalts immer weniger Geld investiv verwenden. So hätten die Städte pro Einwohner nur noch halb so viel in Investitionen gesteckt wie im Vorjahr.

Mehr als einhundert Handwerksbetriebe aus dem Kammerbezirk haben sich inzwischen bereits hilfesuchend an ihre Handwerkskammer Halle gewandt.
Die Berichte der Betroffenen zeigen, dass es zahlreiche Fälle gibt, in denen keine Versicherung greift oder die Schäden immaterieller Natur sind und daher nicht von den Hilfsprogrammen der Landesregierung abgedeckt werden können.

Zum diesjährigen HandelsForum lädt die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) am Donnerstag, dem 4. Juli 2013, von 10 bis 16.30 Uhr, in den SELGROS-Großhandelsmarkt, Am Gewerbepark 2,  nach  Teutschenthal ein.

Gut einem Monat vor dem Beginn des Ausbildungsjahres sind noch 209freie Ausbildungsplätze in der Internet-Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) eingetragen. Die Angebote können kostenfrei unter www.halle.ihk.de abgerufen werden. Außerdem bietet die IHK Jugendlichen, die noch auf der Suche nach der passenden Ausbildung sind, eine individuelle Beratung. „Berufsorientierung ist das A und O. Hierfür eignen sich am besten die Sprechtage der Ausbildungsberater, die an mehreren Orten im Süden Sachsen-Anhalts stattfinden“, so Dr. Simone Danek, Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung bei der IHK.

Handwerk und Politik im Gespräch: Chancen und Kosten der Energiewende
Konferenz des Handwerkstages Sachsen-Anhalt in Magdeburg

Das Thema Energie begleitet die kleinen und mittleren Betriebe des Handwerks auf vielfältige Art und Weise. Zum einen sind sie Verbraucher und damit auch von den Preissteigerungen betroffen. Auf der anderen Seite hat das Handwerk eine Schlüsselfunktion für die Umsetzung der Energiewende: Als Errichter von Solaranlagen, als Bauausführende bei der Dämmung von Dächern und Fassaden oder als Hersteller von speziellen Fenstern und Türen.

Um diese und andere Fragen mit Fachleuten und Politikern zu diskutieren, veranstaltet der Handwerkstag Sachsen-Anhalt am 4. Juli 2013 von 13 bis 17 Uhr in Magdeburg die Konferenz „Energie für das Handwerk? Chancen und Kosten der Energiewende.“
Hier sollen Wege diskutiert werden, wie die Energiewende kosteneffizient und erfolgreich umgesetzt werden kann. Dabei wird insbesondere die Rolle des Handwerks hervorgehoben und im Detail betrachtet.

Kammerberater informieren vor Ort

Ab sofort können Unternehmen Soforthilfe zur Beseitigung der Hochwasserschäden bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) beantragen. Dabei werden die Hälfte aller Kosten durch materielle Schäden - für Reparaturen, Ersatzbeschaffungen oder neue Lagerbestände - mit bis zu 50.000 Euro, in Härtefällen sogar mit bis zu 100.000 Euro über das Land Sachsen-Anhalt erstattet.

„Wie erhalte ich möglichst schnell und unkompliziert Soforthilfe?“: Die Berater der Handwerkskammer Halle sowie Experten der Investitionsbank werden die betroffenen Handwerksbetriebe aus dem Kammerbezirk vom 20. Juni bis 2. Juli direkt vor Ort in den Regionen bei einzelnen Informationsveranstaltungen zum Verfahren der Antragstellung aufklären.

Hochwasser in Sachsen-Anhalt:

Finanzielle Hilfe für betroffene Unternehmen

Ab sofort können vom Hochwasser betroffene Unternehmen bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) eine Hochwasser-Soforthilfe beantragen. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) hin. Antragsformulare können direkt auf der IHK-Website unter www.halle.ihk.de sowie bei der IB abgerufen werden. Mit der Soforthilfe sollen die Hälfte aller Kosten für Reparaturen, Ersatzbeschaffungen oder neue Lagerbestände mit bis zu 50.000 Euro – in Härtefällen mit bis zu 100.000 Euro – erstattet werden können.


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Torsten Vockroth
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